Österreich Import Export : Export ist nur in einem Bundesland positiv
Österreichs Außenhandel 2024 erstmals seit 2007 mit positiver Handelsbilanz
Handelsüberschuss von 2,19 Mrd. Euro trotz Rückgängen bei Exporten und Importen
Im ersten Halbjahr 2025 zeigt sich der Außenhandel Österreich mit unterschiedlichen Entwicklungen in den einzelnen Bundesländern.
Laut Statistik Austria gingen die österreichischen Exporte um 2,8 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum 2024 zurück. Gleichzeitig kletterten die Importe um 3,6 Prozent nach oben.
Warum es so wichtig wäre, dass mehr KMU exportieren
Kärnten bildet bei den Ausfuhren eine Ausnahme. Das südliche Bundesland steigerte seinen Export um 2,1 Prozent und war damit die einzige Region mit positivem Wachstum. Alle anderen Bundesländer mussten Einbußen bei ihren Exporten hinnehmen.
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Burgenland mit stärkstem Exportrückgang
Das Burgenland verzeichnete mit minus 4,4 Prozent den größten Rückgang bei den Ausfuhren. Allerdings trägt das östliche Bundesland mit lediglich 1,4 Prozent nur einen marginalen Anteil zu den gesamten österreichischen Exporten bei.
Auch Oberösterreich, das mit 25,4 Prozent den größten Anteil an Österreichs Export hält, musste einen Rückgang von 3,8 Prozent verkraften.
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Wien verlor 3,4 Prozent, Niederösterreich 3,2 Prozent und die Steiermark 2,8 Prozent. Diese drei Regionen steuern jeweils rund 15 Prozent zu den Gesamtexporten bei.
Importzuwachs konzentriert sich auf Wien und Tirol
Bei den Einfuhren zeichnet sich ein anderes Bild ab: Die meisten Bundesländer verzeichneten Importzuwächse. Besonders Wien und Tirol stechen mit Steigerungen von 12,5 Prozent beziehungsweise 15,8 Prozent hervor.
Moderatere Zunahmen gab es in Salzburg mit plus 2,8 Prozent, Kärnten mit plus 0,2 Prozent und Niederösterreich mit plus 0,1 Prozent. Die restlichen Bundesländer verzeichneten hingegen sinkende Einfuhren.
Handelsbilanz: Oberösterreich vorne, Wien mit größtem Defizit
Mehrere Bundesländer erwirtschafteten einen Handelsbilanzüberschuss. Oberösterreich führt mit 5,87 Milliarden Euro, gefolgt von der Steiermark mit 3,72 Milliarden Euro und Vorarlberg mit 2,0 Milliarden Euro.
Wien weist dagegen das größte Handelsdefizit auf: minus 10,98 Milliarden Euro.
Warengruppen: Maschinen, Fahrzeuge und Chemieprodukte dominieren
Maschinen und mechanische Geräte bestimmen den österreichischen Warenhandel. In Tirol spielen pharmazeutische Produkte beim Export und organisch-chemische Erzeugnisse beim Import eine bedeutende Rolle. Auch Wien setzt beim Außenhandel stark auf Pharma-Produkte.
Für Niederösterreich stellen mineralische Brennstoffe eine zentrale Warengruppe dar.
Österreichs wichtigste Handelspartner
Österreichs Export könnte mit 8 Weltregionen Milliarden machen
Deutschland bleibt für alle Bundesländer der wichtigste Außenhandelspartner. Die USA haben dagegen merklich an Relevanz eingebüßt. Laut Statistik Austria finden sich die Vereinigten Staaten in keinem Bundesland mehr unter den Top-3-Importpartnern. (LB/APA)
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