Stromproduktion Österreich aktuell : Oberösterreich Strom wird zu grünem Exportgut
Inhalt
- Stromproduktion Österreich: Oberösterreich mit Spitzenwerten
- Energietechnologie Innovation als Motor der Transformation
- Erneuerbare Energie Oberösterreich: Wirtschaftsfaktor mit 15.000 Jobs
- Energiemix: Biomasse und Wasserkraft Österreich dominieren
- Klimaneutralität Österreich: Ambitionierte Ziele bis 2030
Wirtschafts- und Energie-Landesrat Markus Achleitner bei seiner Eröffnungsrede des Innovationsforums Energie des OÖ. Energiesparverbandes.
- © OÖ EnergiesparverbandDie Energiewende Österreich basiert auf zwei wesentlichen Elementen: den Menschen, die den Wandel aktiv vorantreiben; und innovativen Technologien, die völlig neue Perspektiven schaffen.
Der OÖ. Energiesparverband widmete sein Innovationsforum 2025 genau diesem Thema.„Erneuerbare Energie – Technologien für die Energiewende" war das Zentrum der Diskussion.
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Stromproduktion Österreich: Oberösterreich mit Spitzenwerten
Bereits heute stammen 37 Prozent des kompletten Energieverbrauchs in Oberösterreich aus nachhaltigen Quellen – ein höherer Anteil als bei jedem anderen Energieträger.
Besonders beeindruckend entwickelt sich die Stromerzeugung durch erneuerbare Energien. 89 Prozent des elektrischen Stroms werden im Bundesland mittlerweile aus grünen Quellen gewonnen.
Der kontinuierliche Ausbau hat Oberösterreichs Strom zum Exportgut gemacht. 2024 lieferte das Land 871.015 MWh ins Netz anderer Regionen.
Energietechnologie Innovation als Motor der Transformation
„Grundlage dieser positiven Entwicklung ist vor allem auch der technologische Fortschritt. Das reicht von Effizienzsteigerungen über neue digitale Möglichkeiten bis hin zu rasanten Weiterentwicklungen, etwa in der Speichertechnologie", sagt Wirtschafts- und Energie-Landesrat Markus Achleitner. "Und genau diese Entwicklungen hat das Innovationsforum in den Mittelpunkt gestellt, um ihre Rolle als Turbo für die Energiewende aufzuzeigen."
Die Veranstaltung präsentierte mehrere Vorzeigeprojekte, die den praktischen Nutzen neuer Technologien demonstrieren sollen.
Wasserstoffprojekte in Oberösterreich: wie weit werden uns H2FUTURE und Cleantech‑Cluster bringen?
Erneuerbare Energie Oberösterreich: Wirtschaftsfaktor mit 15.000 Jobs
Der Sektor der nachhaltigen Energieträger entwickelt sich zu einem bedeutenden Beschäftigungsmotor.
15.000 Arbeitsplätze hängen in Oberösterreich direkt mit erneuerbaren Energien zusammen, während die Branche jährlich beachtliche 4,6 Milliarden Euro umsetzt.
„Darüber hinaus ist erneuerbare Energie ein entscheidender Faktor, wenn es um Versorgungssicherheit und Kostenreduktion geht", so Landesrat Achleitner zum mehrfachen Nutzen des Umstiegs auf erneuerbare Energien.
Energiemix: Biomasse und Wasserkraft Österreich dominieren
Von den 37 Prozent des Gesamtenergieverbrauchs, die aus regenerativen Quellen stammen, entfällt der größte Anteil auf Biomasse mit knapp 15 Prozent. Die Wasserkraft folgt mit 11 Prozent als zweitwichtigste nachhaltige Quelle.
Auch die Entwicklung bei der Raumwärme erneuerbar zeigt positive Tendenzen. 68 Prozent der Heizenergie stammen aus klimafreundlichen Quellen. Die verbleibenden Wohnungen mit Öl- oder Gasheizungen sollen nun sukzessive umgestellt werden.
Klimaneutralität Österreich: Ambitionierte Ziele bis 2030
Der eingeschlagene Weg zur Klimaneutralität wird konsequent fortgesetzt – mit dem Ziel, noch mehr grüne Energie in Privathaushalte, Betriebe und Kommunen zu bringen.
Erneuerbare-Ziel 2030 erreichen: nur mit diesen Investitionen
„Im Strombereich wollen wir in Oberösterreich bis 2030 einen erneuerbaren Anteil von deutlich mehr als 90 % erreichen", so Achleitner.
Derzeit liegt der Erneuerbaren-Anteil noch bei 89 %. Außerdem will Oberösterreich in fünf Jahren 3.500 Millionen Kilowattstunden aus Photovoltaik produzieren (derzeit sind es ca. 2.000) und bei der Raumwärme auf 73,5 % Erzeugung aus erneuerbaren Energiequellen erhöhen (derzeit sind es 68 %).
Der geplante Photovoltaik-Ausbau sieht somit eine Steigerung um 75 Prozent vor, während gleichzeitig die Versorgungssicherheit durch diversifizierte grüne Quellen weiter erhöht werden soll.
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