Fördercall Photovoltaik : Fördercall Photovoltaik: Österreich stockt auf 50 Mio. Euro auf | PV-Förderung
Inhalt
- Rekordnachfrage bei PV-Anlagen und Energiespeichern
- Made in Europe Bonus steigert Attraktivität der Solarpanel Förderung
- Oberösterreich und Niederösterreich führen bei Förderanträgen
- Österreich übertrifft Photovoltaik-Ausbauziele deutlich
- Burgenland als Modellregion für Energieunabhängigkeit
- Erneuerbare Energie als wirtschaftlicher Motor
Photovoltaik-Freiflächenanlage in Gänserndorf. Niederösterreich stellte über 2.200 Anträge für das PV Förderprogramm.
- © APA/HARALD SCHNEIDERDas österreichische Wirtschaftsministerium hat die Fördermittel für den zweiten Fördercall Photovoltaik deutlich erhöht. Statt der ursprünglich geplanten 12 Millionen Euro flossen insgesamt 48,76 Millionen Euro in die PV-Förderung Österreich.
Diese massive Aufstockung war notwendig, um alle eingereichten Förderanträge bewilligen zu können.
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Rekordnachfrage bei PV-Anlagen und Energiespeichern
Die Antragszahlen überstiegen alle Erwartungen: Rund 9.000 Anträge gingen für den zweiten Fördercall Photovoltaik 2025 ein. Die beantragten Photovoltaik-Anlagen erreichen eine Gesamtleistung von 220.000 kWp, während die Speichersysteme eine Kapazität von etwa 210.000 kWh aufweisen. Diese Zahlen verdeutlichen das enorme Interesse an erneuerbarer Energie in Österreich.
Lesen Sie hier alles über die neuen Regelungen für PV Anlagen in Österreich
Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer und Energie-Staatssekretärin Elisabeth Zehetner (beide ÖVP) kommentierten: "Mit gezielten Förderungen für erneuerbaren Strom und Speichertechnologien setzen wir Impulse, die Wirtschaft und die Energiewende gleichermaßen voranbringen."
Made in Europe Bonus steigert Attraktivität der Solarpanel Förderung
Ein wichtiger Unterschied zum ersten Durchgang war die Einführung des "Made in Europe"-Bonus. Antragsteller konnten erstmals zusätzliche Fördergelder für europäische Komponenten beantragen. Diese Neuerung trug zur gestiegenen Nachfrage bei der Photovoltaik Förderung bei.
Der Vergleich zu frühere Ausschreibungen zeigt die Dynamik: Beim ersten Fördercall standen für 5.200 Anträge etwa 40 Millionen Euro bereit. Die aktuelle Runde verzeichnete somit einen Anstieg von fast 75 Prozent bei den Antragszahlen.
Oberösterreich und Niederösterreich führen bei Förderanträgen
Regional konzentrierte sich das Interesse auf zwei Bundesländer: Nieder- und Oberösterreich stellten jeweils über 2.200 Anträge für das PV Förderprogramm. Bereits beim ersten Durchgang kamen die meisten Anfragen aus Oberösterreich, Niederösterreich und der Steiermark.
Besonders auffällig war der Fokus auf Energiespeicher Förderung. Je nach Bundesland entfielen zwischen 66 Prozent (Wien, Vorarlberg) und 87 Prozent (Oberösterreich) aller Anträge auf Speichersysteme. Diese Entwicklung unterstreicht das wachsende Bewusstsein für die Bedeutung von Stromspeichern in der Energiewende.
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Österreich übertrifft Photovoltaik-Ausbauziele deutlich
Die positive Entwicklung spiegelt sich auch in den Installationszahlen wider. Im zweiten Quartal wurden 180 MW mehr Photovoltaik-Kapazität installiert als im EAG-Ausbaupfad vorgesehen. Diese Zahlen stammen aus dem aktuellen Quartalsbericht der E-Control und zeigen: Österreich liegt beim Ausbau der erneuerbaren Energie über Plan.
Die nächste Förderrunde für die Bundesförderung Photovoltaik ist bereits für Oktober geplant. Angesichts der hohen Nachfrage dürfte auch diese Ausschreibung wieder auf großes Interesse stoßen.
Burgenland als Modellregion für Energieunabhängigkeit
Das Burgenland verfügt über ideale Bedingungen für erneuerbare Energie. Durch die Kombination aus Wind- und Solarstrom soll die Region bis 2030 bilanziell klimaneutral werden. "Unsere heimischen Ressourcen sind der Schlüssel zu einer sicheren und leistbaren Energiezukunft", erklärt Stephan Sharma, CEO Burgenland Energie.
Neben der Energieunabhängigkeit sollen so auch 12.000 neue Arbeitsplätze geschaffen und ein Wertschöpfungseffekt von 3,6 Milliarden Euro generiert werden.
Erneuerbare Energie als wirtschaftlicher Motor
Neben dem Burgenland treiben auch andere Akteure den Ausbau erneuerbarer Energien voran. Der Windkraft- und PV-Pionier ImWind investiert in 14 neue Projekte mit 335 Megawatt Kapazität und einem Investitionsvolumen von 350 Millionen Euro. CEO Georg Waldner betont: "Unsere Anlagen leisten einen wesentlichen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung und regionalen Wertschöpfung."
(LB/APA)
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