Gemeinderatswahl Graz 2026 : Neos Steiermark vor Gemeinderatswahl Graz 2026: Philipp Pointner setzt auf Wirtschaftskurs

NEOS Graz: Pressegespräch und Kandidatenpräsentation Verena Garber

Mit Verena Garber (36) auf Listenplatz zwei stellt das Neos Steiermark Team eine Kandidatin vor, die unternehmerische Erfahrung einbringen soll.

- © NEOS Steiermark

Die Neos Steiermark positionieren sich im Vorfeld der Gemeinderatswahl Graz 2026 mit einem klar wirtschaftspolitischen Schwerpunkt. Mit Verena Garber (36) auf Listenplatz zwei stellt das Neos Steiermark Team eine Kandidatin vor, die unternehmerische Erfahrung einbringen soll. 

Spitzenkandidat Philipp Pointner betont: „Graz braucht endlich wieder Wachstum, Innovation und Unternehmergeist.“

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Garber tritt als Unternehmerin an und soll laut Partei jene Herausforderungen kennen, die den Wirtschaftsstandort aktuell prägen. Dazu zählen insbesondere die Entwicklung der Innenstadt, Rahmenbedingungen für Gründungen sowie administrative Hürden.

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Graz-Wahl: Neos Liste sieht Potenzial in der Innenstadtentwicklung

Ein zentrales Thema im Programm der Neos Liste ist die wirtschaftliche und gesellschaftliche Belebung der Grazer Innenstadt. Verena Garber formuliert dazu: „Die Innenstadt soll nicht nur funktionieren, sie soll wieder ein Erlebnisraum werden, und zwar für Kundinnen, Familien und Unternehmerinnen gleichermaßen.“

Aus Sicht der Neos Steiermark sei eine höhere Aufenthaltsqualität entscheidend, um Frequenz und Kaufkraft zurück in die Stadt zu bringen. Neben Attraktivität und Infrastruktur wird auch ein vielfältiges Angebot als wichtiger Faktor genannt. Garber hält fest: „Graz soll zum besten Wirtschaftsstandort Österreichs werden!“

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Umfrage zur Gemeinderatswahl Graz 2026: KPÖ klar voran

Parallel zur Positionierung der Neos Steiermark zeigt eine aktuelle Umfrage von Peter Hajek im Auftrag der "Kleinen Zeitung" ein differenziertes Bild der politischen Ausgangslage. In der Sonntagsfrage (615 Befragte, online und per Telefon, maximale Schwankungsbreite +/- 4 Prozent) liegt die KPÖ mit 31 Prozent auf Platz eins.

Dahinter folgen ÖVP mit 20 Prozent und FPÖ mit 18 Prozent, die um den zweiten Rang konkurrieren. Die Grünen erreichen 14 Prozent und liegen damit auf Platz vier. SPÖ und NEOS kommen jeweils auf 8 Prozent.

Vereinbarkeit als wirtschaftspolitischer Faktor bei der Wahl Graz

Im Kontext der Gemeinderatswahl Graz 2026 adressieren die Neos Kandidaten der Steiermark auch strukturelle Fragen des Arbeitsmarktes. Ein Schwerpunkt liegt auf der besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Garber erklärt: „Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist kein Frauenthema, sondern ein Wirtschaftsthema.

Konkret schlagen die Neos ein überbetriebliches Kinderbetreuungsmodell vor. Mehrere Unternehmen könnten demnach gemeinsam Betriebskindergärten oder Tagesmütter organisieren. Ziel sei es, die Attraktivität des Standorts für Fachkräfte und GründerInnen zu erhöhen. „Wenn Graz mehr Gründerinnen und Fachkräfte gewinnen will, dann muss die Stadt solche Kooperationen aktiv möglich machen“, so Garber.

Philipp Pointner fordert schnellere Verfahren und weniger Bürokratie

Ein weiterer Punkt im wirtschaftspolitischen Programm betrifft Genehmigungsverfahren. Die Neos Steiermark sehen hier Reformbedarf und kritisieren lange Wartezeiten für Unternehmen. Garber hält fest: „Unternehmen dürfen nicht monatelang auf Entscheidungen warten.“

Die Partei fordert daher die Einführung einer Genehmigungsfiktion sowie ein digitales Dashboard. Dieses soll Betrieben ermöglichen, den Status laufender Verfahren transparent nachzuvollziehen.

Philipp Pointner fasst die Stoßrichtung zusammen: „Graz braucht keine Ausreden mehr, sondern eine Wirtschaftspolitik, die Tempo macht und liefert.“ (LB/APA)

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