Biotech Summit Austria : Biotech Summit Austria: Wie Österreich zum Life Sciences Hub wird
Peter Llewellyn-Davies, Präsident von Biotech Austria, Lejla Pock, Geschäftsführerin von Human.technology Styria, und Klaus Weinberger, Geschäftsführer des Health Hub Tirol
- © Oliver WolfGraz entwickelt sich zum zentralen Treffpunkt der Life Sciences Branche. Die dritte Ausgabe des Biotech Summit Austria zog jüngst rund 300 BesucherInnen aus 13 Nationen in die steirische Hauptstadt.
Die jährliche Konferenz zeigt deutlich, welche Dynamik das Biotech Ökosystem in Österreich mittlerweile erreicht hat.
Drei Organisationen zeichnen gemeinsam für die Veranstaltung verantwortlich: Biotech Austria, Human.technology Styria und der Health Hub Tirol haben eine Plattform geschaffen, auf der Biotechnologieunternehmen, InvestorInnen und DienstleisterInnen zusammenkommen. Der Austausch von Erkenntnissen, die Diskussion aktueller Trends und die Stärkung der Vernetzung stehen im Mittelpunkt der Konferenz.
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„Die weiterhin hohe Teilnehmerzahl und das durchwegs positive Feedback unterstreichen die Bedeutung des Summits, Österreich als führenden Standort im Bereich Life Sciences zu stärken und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zu fördern", sagt Peter Llewellyn-Davies, Präsident von Biotech Austria.
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Biotechnologie Innovation: Keynotes setzen Impulse
Die HauptrednerInnen lieferten praxisrelevante Einblicke in die Biotechnologie Branche. Harpreet Singh, CEO und Mitgründer von Immatics, schilderte den Werdegang seines Unternehmens. Seine zentrale Botschaft: Erfolg verläuft selten linear – Anpassungsfähigkeit und Durchhaltevermögen sind entscheidend.
Caroline Schober von der Grazer RCPE GmbH griff das Jahresmotto von Biotech Austria auf – „Artificial vs. Agile Intelligence". Sie hob hervor, wie wichtig der menschliche Faktor für biotechnologische Innovation bleibt, auch wenn künstliche Intelligenz zunehmend an Bedeutung gewinnt.
Patrick Frei, Gründer und CEO von Venture Valuation, beleuchtete die Bewertungsmethoden für Biotechnologieunternehmen bei Finanzierungsrunden und Partnerschaften.
Die 1:1-Partnering-Sessions erwiesen sich als besonders erfolgreich: Mehrere hundert Meetings wurden gebucht. VertreterInnen aus der gesamten Biotech Wertschöpfungskette nutzten die Gelegenheit, um Kooperationen anzubahnen und Geschäftsmöglichkeiten auszuloten.
Was macht Biotech Austria?
Biotech Austria vertritt seit Dezember 2020 die österreichische Biotech-Branche. Der Verband fördert den Aufbau und die Vernetzung eines unabhängigen Ökosystems, sodass Unternehmen gegründet werden, expandieren und weltweit wegweisende Innovationen entwickeln können.
Life Sciences zählen zu den Schlüsselindustrien in Österreich. Die Biotechnologie gehört zu den am schnellsten wachsenden Branchen mit hoher Wachstumsdynamik und internationaler Wettbewerbsfähigkeit.
Biotech Austria repräsentiert über 100 Biotech- und Life-Science-Unternehmen – von Startups bis zu großen Pharmaunternehmen – sowie akademische Einrichtungen, Forschungsinstitute und Dienstleister der Branche.
Was macht Human.technology Styria?
Die Human.technology Styria GmbH (HTS) wurde 2004 als Clusterorganisation mit Schwerpunkt auf Life Sciences gegründet.
Die Organisation ist in drei strategischen Feldern aktiv: Medizintechnik, Pharma & Biotechnologie sowie Gesundheit & Nachhaltigkeit. HTS engagiert sich zudem in den Querschnitts-Themen Startups, Digitalisierung und Qualifizierung.
Der Cluster versteht sich als Brückenbauer zwischen Forschung, Entwicklung und Wirtschaft. 150 Unternehmen mit 40.000 Beschäftigten und einem Umsatz von 5 Milliarden Euro sind im Umfeld des steirischen Life Science Cluster zu finden. Etwa ein Drittel davon ist der Pharma/Biotech-Branche zuzurechnen.
Was macht die Standortagentur Tirol?
Die Standortagentur Tirol positioniert Tirol als starken Life-Sciences-Standort. Erfolgreiche Unternehmen und herausragende Hochschulen sorgen für einen hohen Forschungsoutput, über 11.000 Arbeitsplätze und einen Branchenumsatz von fast 3 Milliarden Euro pro Jahr.
Tirols Tech-Boom: Warum Startups und Investoren jetzt auf diesen Standort setzen
Fast 100 innovative Unternehmen, Institutionen und Universitäten sind im Cluster Life Sciences Tirol vernetzt, das bei der Standortagentur Tirol angesiedelt ist. Das Land Tirol investiert über die Lebensraum Tirol Holding in ein Standortentwicklungsprogramm für Life Sciences. Dieses Programm zielt darauf ab, Innovationen in den Bereichen Medizintechnik, digitale Gesundheit, Pharmazie und Biotechnologie voranzutreiben.
Bis 2030 soll Tirol als europäische Life Sciences-Spitzenregion positioniert werden. Eine Säule des Programms ist der Health Hub Tirol, der eng mit dem Cluster Life Sciences Tirol und Startup.Tirol zusammenarbeitet, um Räume und Dienstleistungen für Startups bereitzustellen.
Am 13. und 14. Oktober 2026 kehrt der Summit nach Innsbruck zurück.
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