Sommerferien Österreich : In Österreich gehen Shopping und Urlaub Hand in Hand
Souvenirs und Geschenkartikel gehören zu den gefragtesten Shopping-Kategorien.
- © adobe stock/ Geber86Diesen Samstag starten die Sommerferien in Österreich auch in den westlichen und südlichen Bundesländern – im Osten sind die schulfreien Wochen bereits im Gange.
Österreichs Sommertourismus legt heuer besonders stark vor: Im Mai verzeichnete die Branche ein Nächtigungsplus von 12 Prozent. Für zahlreiche ÖsterreicherInnen bedeutet der Sommerurlaub Österreich aber längst nicht nur Entspannung. Wer verreist, gönnt sich meist auch Zeit zum Bummeln und Shoppen.
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Nahezu jede zweite Urlauberin bzw. jeder zweite Urlauber verbindet die Reise mit einem gezielten Einkaufserlebnis. Zu diesem Ergebnis kommt ein aktueller Consumer Check von Reppublika Research im Auftrag des Handelsverbands.
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Handel und Tourismus als Wirtschaftsfaktor
Rund 27 Millionen in- und ausländische Gäste bringen den Tourismusregionen in den Sommermonaten zusätzliche Wertschöpfung – nicht nur in Hotellerie und Gastronomie, sondern ebenso im Einzelhandel.
„Österreichs Tourismus punktet nicht nur mit wunderbaren Seen, einer beeindruckenden alpinen Landschaft und vielfältigen Kunst- und Kulturveranstaltungen. Attraktive Geschäfte, regionale Produzenten und lebendige Ortskerne sind in vielen Urlaubsdestinationen ein mindestens ebenso wichtiger Teil des Erlebnisses. Urlaub und Handel bilden dabei eine echte Symbiose", sagt Rainer Will, Geschäftsführer des Handelsverbands.
Badeurlaub weiterhin die klare Nummer eins
Für rund zwei Drittel der ÖsterreicherInnen (64 %) steht heuer eine Urlaubsreise im Sommer fest. Die Beliebtheitsskala führt der Badeurlaub im Ausland an (57 %), dahinter folgt ein Aufenthalt in der Natur oder in den heimischen Bergen (24 %). Ebenfalls gefragt sind Badeurlaube an österreichischen Seen sowie Städtetrips – beide Kategorien kommen auf jeweils 20 Prozent.
Im Schnitt dauert der Sommerurlaub der Befragten etwa eine Woche. 49 Prozent verreisen zwischen drei und sieben Tagen, 32 Prozent bleiben acht bis 14 Tage unterwegs. Zwölf Prozent gönnen sich sogar mehr als zwei Wochen Auszeit.
Regionale Produkte und Souvenirs hoch im Kurs
Einkäufe zählen für knapp die Hälfte der Reisenden (48 %) ganz selbstverständlich zum Urlaubserlebnis dazu. Mehr als acht von zehn UrlauberInnen leisten sich unterwegs zumindest gelegentlich Dinge, die zuhause eher nicht gekauft würden. Durchschnittlich lassen Reisende an ihren Urlaubsorten jährlich 285 Euro im stationären Einzelhandel.
Besonders gefragt sind dabei folgende Warengruppen:
regionale Produkte (z. B. Wein, Feinkost, regionales Handwerk): 45 %
Souvenirs und Geschenkartikel: 43 %
Bekleidung und Mode: 36 %
Schmuck und Accessoires: 16 %
Bücher und Zeitschriften: 14 %
Kosmetik und Parfüm: 12 %
„Gerade im Urlaub suchen Menschen authentische Einkaufserlebnisse. Sie möchten regionale Spezialitäten entdecken, durch Märkte und Ortskerne schlendern und Produkte mit nach Hause nehmen, die sie an schöne Urlaubsmomente erinnern. Genau darin liegt eine große Stärke des regionalen stationären Handels", so Handelssprecher Will.
Lokale Geschäfte sind erste Anlaufstelle
Eingekauft wird fast ausnahmslos direkt in der jeweiligen Tourismusregion. Am stärksten frequentiert sind Supermärkte und Lebensmittelläden (47 %), gefolgt von Wochenmärkten (42 %) sowie Innenstadtgeschäften und Boutiquen (41 %).
Auch Touristenshops (35 %) und Geschäfte in Einkaufszentren (30 %) profitieren vom Urlaubsgeschäft. Online-Shops bleiben beim Urlaubsshopping mit lediglich 6 Prozent nahezu bedeutungslos.
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