Glasfasernetz : Glasfaser-Ausbau: öGIG erreicht Meilenstein, eww AG startet Großprojekt in Wels

Simon Innerhuber (Projektleiter eww ag), Florian Niedersüß (Vorstandsvorsitzender eww ag), Nermin Adzamija (Leiter eww ITandTEL), Bürgermeister Dr. Andreas Rabl (Aufsichtsratsvorsitzender eww ag), Hartwig Tauber (GF und Projektleiter öGIG), Alfred Pufitsch (CEO öGIG)

Simon Innerhuber (Projektleiter eww ag), Florian Niedersüß (Vorstandsvorsitzender eww ag), Nermin Adzamija (Leiter eww ITandTEL), Bürgermeister Andreas Rabl (Aufsichtsratsvorsitzender eww ag), Hartwig Tauber (GF und Projektleiter öGIG), Alfred Pufitsch (CEO öGIG)

- © Eventfoto Simlinger

Der Glasfaser-Ausbau gewinnt für Österreich weiter an Bedeutung. Eine leistungsfähige digitale Infrastruktur gilt zunehmend als wichtiger Faktor für Lebensqualität, Wettbewerbsfähigkeit und die Attraktivität des Wirtschaftsstandorts. 

Die Österreichische Glasfaser-Infrastrukturgesellschaft (öGIG) hat nun den 50.000sten aktiven Glasfaser-Anschluss mit bestehendem Internetvertrag erreicht. 

Gleichzeitig startet die eww AG gemeinsam mit der öGIG im Herbst den Glasfaser-Ausbau für Privathaushalte in Wels. Das Projekt basiert auf einem österreichweit einzigartigen Kooperationsmodell.

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Glasfasernetz: Wo wird es gesponnen?

Laut RTR-Internet-Monitor kommt die öGIG-Gruppe österreichweit auf einen Marktanteil von 11,6 Prozent und liegt damit auf Rang zwei unter den heimischen FTTH-Anbietern. Bundesweit betreibt das Unternehmen derzeit rund 250 aktive Glasfaser-Projekte. Der Schwerpunkt liegt in Niederösterreich, Oberösterreich, der Steiermark, Kärnten und dem Burgenland.

  • Alfred Pufitsch, CEO öGIG
    Das Erreichen der Marke von 50.000 aktiven Anschlüssen ist für uns ein großartiger Meilenstein.

    Alfred Pufitsch, CEO öGIG

Glasfaser-Ausbau: offenes Netz und klare Aufgabenverteilung

Mit dem Ausbau in Wels setzen die eww AG und öGIG auf eine Kooperation mit klar geregelten Zuständigkeiten. Während die eww AG das Glasfasernetz errichtet und dauerhaft Eigentümerin der Infrastruktur bleibt, übernimmt die öGIG den technischen Betrieb

Das Netz wird als offenes Glasfasernetz geführt und steht einer Vielzahl von Internetanbietern zur Verfügung.

Dadurch erhalten WelserInnen von Beginn an Zugang zu mehr als 20 Internetanbietern und können ihren Vertrag direkt mit dem Provider ihrer Wahl abschließen. Die Zahl der verfügbaren Anbieter soll künftig weiter steigen.

Glasfaser soll rund 42.000 WelserInnen erreichen

Derzeit basieren die meisten privaten Internetanschlüsse in Wels auf Kupferleitungen oder Mobilfunk. Mit dem steigenden Bedarf an stabilen Bandbreiten für datenintensive Anwendungen stoßen diese Technologien jedoch zunehmend an ihre Grenzen.

Nach Angaben der Projektpartner entsteht deshalb eine zukunftsfähige digitale Infrastruktur, über die viele Haushalte erstmals echtes Highspeed-Internet per Glasfaser erhalten. Innerhalb der ersten beiden Jahre sollen rund 23.000 Menschen angeschlossen werden. Nach sieben Jahren soll das Netz rund 42.000 WelserInnen versorgen.

Glasfaser-Technologie gewinnt für Wirtschaft und Standort an Bedeutung

Glasfaser gilt als leistungsfähige und langfristig ausgelegte Internet-Technologie. Sie ermöglicht hohe Bandbreiten, eine stabile Internetqualität sowie Kapazitätsreserven für künftige digitale Anwendungen – von cloudbasierten Diensten bis hin zu KI-Anwendungen. Gleichzeitig schafft sie die technischen Voraussetzungen, um Internet-TV, Videokonferenzen, Streaming und Online-Gaming parallel zuverlässig zu nutzen.

Für die eww Gruppe stellt der Glasfaser-Ausbau eine Erweiterung ihres Versorgungsauftrags dar. Neben Energie und Wasser gewinnt digitale Infrastruktur aus Sicht des Unternehmens als Faktor für Standortqualität und Lebensqualität zunehmend an Gewicht.

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