5G Abdeckung Österreich : 5G: Österreich hält Platz 2 in Europa – Netzneutralität im Fokus

hoher telekommunikationsturm mit antennen für 5G in großem dichten wald unter blauem himmel

Österreich zählt beim mobilen Internet zu Europas absoluten Spitzenreitern.

- © adobe stock/ronstik

Österreich zählt beim mobilen Internet zu Europas Spitzenreitern: Bei der 5G-Nutzung reicht es für Platz 2 in Europa

Zeitgleich rückt die Netzneutralität durch den zehnten RTR-Bericht neu in den Blick der Öffentlichkeit.

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Wasser wird in Österreich zunehmend zum Wirtschaftsfaktor. Extreme Trockenheit, sinkende Pegelstände und fehlende Wasserreserven stellen Landwirtschaft, Bauwirtschaft und Gemeinden vor enorme Herausforderungen.

5G-Abdeckung Österreich: Nur die Schweiz liegt knapp voran

Laut einer Erhebung von nPerf, durchgeführt zwischen Januar und Juli 2026, entfallen in Österreich bereits 48,2 % aller gemessenen mobilen Tests auf 5G. Damit sichert sich das Land Platz 2 im europäischen Vergleich. 

Einzig die Schweiz liegt mit 48,4 % knapp voran – der Abstand beträgt gerade 0,2 Prozentpunkte. 

Die hohe Quote zeigt, wie stark sich die Technologie bereits etabliert hat: Sie sorgt für flüssigeres Streaming in hoher Auflösung und schnellere Downloads.

  • Klaus M. Steinmaurer, Geschäftsführer der RTR in Österreich für den Fachbereich Telekommunikation und Post
    „Mit dem zehnten Netzneutralitätsbericht, den wir soeben veröffentlicht haben, blicken wir als zuständige Stelle nicht nur auf das vergangene Berichtsjahr zurück, sondern auf das Ergebnis eines ganzen Jahrzehnts regulatorischer Begleitung der europäischen Netzneutralitätsregelungen."

    Klaus M. Steinmaurer, Geschäftsführer der RTR für den Fachbereich Telekommunikation und Post

Deutlicher Vorsprung vor Deutschland, Portugal und Frankreich

Im europäischen Vergleich lässt Österreich große Nachbarn hinter sich: Deutschland kommt auf 46,8 %, Portugal auf 43,3 % und Frankreich auf 42,2 %. Für NutzerInnen macht sich das vor allem durch höhere Datenraten und geringere Latenz bemerkbar – spürbar etwa beim Streamen von 4K-Videos oder beim sofortigen Teilen großer Dateien.
 

Innerhalb der europäischen Top 10 bleiben die Abstände insgesamt moderat. Schlusslicht ist Kroatien mit 40,3 %, knapp 8 Prozentpunkte hinter Österreich. 

Die Zahlen zeigen: Die 5G-Verbreitung nimmt in Europa stetig, aber ungleich zu, wobei sich die Unterschiede unter den bestplatzierten Ländern in Grenzen halten.

Netzneutralität: RTR zieht nach zehn Jahren Bilanz

Während sich der 5G-Ausbau in Österreich weiter festigt, blickt die Regulierungsbehörde RTR mit ihrem zehnten Netzneutralitätsbericht auf ein ganzes Jahrzehnt Regulierungsarbeit zurück. 

Die inhaltlichen Schwerpunkte hätten sich dabei verschoben, so Klaus M. Steinmaurer, Geschäftsführer der RTR für den Fachbereich Telekommunikation und Post: „Standen in den ersten Jahren vor allem Fragen der Transparenz oder kommerzieller Praktiken wie Zero-Rating im Vordergrund, beschäftigen uns, die Marktteilnehmer und politische Entscheidungsträger heute zunehmend Themen wie Qualitätsdifferenzierung, virtuelle Netzarchitekturen und neue digitale Dienste.“

5G-Network-Slicing zwischen Innovation und offenem Internet

Ein Schwerpunkt des aktuellen Berichts ist das 5G-Network-Slicing: Dabei lassen sich Netzressourcen gezielt für unterschiedliche Anwendungen bereitstellen, was neue Chancen für innovative Dienste und Geschäftsmodelle eröffnet. 

Für Steinmaurer wirft das zugleich Grundsatzfragen auf: „Gleichzeitig müssen wir uns die Frage stellen, wie solche Entwicklungen mit den Grundprinzipien eines offenen Internets vereinbar sind. Die Sicherstellung von Innovation und Offenheit ist und wird daher auch weiterhin eine zentrale Aufgabe der Regulierung bleiben.“

Offenes Internet als Standortfaktor für UnternehmerInnen und KonsumentInnen

Der Bericht bestätigt zudem: Die Verfügbarkeit hochwertiger Internetzugangsdienste in Österreich nimmt weiter zu. Leistungsfähige Kommunikationsnetze bilden dabei die Grundlage für wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit, gesellschaftliche Teilhabe und digitale Innovation. 

Für Steinmaurer geht es dabei um mehr als reine Technik: „Ein offenes Internet ist daher weit mehr als nur eine technische oder regulatorische Frage, es ist ein Maß für Standortattraktivität sowohl aus wirtschaftspolitischer als auch aus demokratiepolitischer Sicht“, sagt Steinmaurer und ergänzt: „Die RTR wird sich weiterhin national wie international dafür einsetzen, dass neben Innovation und Wettbewerb auch der Netzneutralität entsprechender Raum gegeben wird.“

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