Intermodale Logistik : Intermodale Logistik: Alpacem Peggau startet Bahnterminal mit weitreichendem Potenzial
Vizebürgermeister Franz Mandl, LAbg. Johannes Wieser, Bgm. Christoph Pirstinger, LH Mario Kunasek, Peter Ramskogler (GF Alpacem), Peter, Antonella & Sara Wanek-Pusset (Eigentümerfamilie Innofreight), LR Claudia Holzer, Lutz Weber (GF Alpacem & InterCal), LAbg. Patrick Derler
- © Armin RussoldIn Peggau entsteht ein neuer Güterterminal für den Schienengüterverkehr. Die drei Unternehmen Alpacem, InterCal und Innofreight haben im November 2025 den offiziellen Startschuss für das Großprojekt gegeben.
Die Anfänge der Werksgelände von Alpacem Peggau und InterCal gehen bis auf 1893 zurück. Jetzt beginnt die Neuausrichtung: Ein 2,7 Hektar großes Betriebsareal, das derzeit nicht genutzt wird, verwandelt sich in eine Logistikdrehscheibe für die Bahn.
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Alpacem Peggau: Standortsicherung durch Terminal-Projekt
Die Geschäftsführung verfolgt mit dem Terminal mehrere Ziele gleichzeitig. "Die neue Infrastruktur wird es uns ermöglichen, noch mehr Güter auf die Schiene zu bringen, CO₂-arme Transportlösungen auszubauen und den Standort langfristig zu stärken", sagt Lutz Weber, Geschäftsführer von Alpacem und InterCal.
Die vorhandenen Arbeitsplätze sollen durch das multifunktionale Terminal abgesichert werden. Gleichzeitig eröffnet die intermodale Logistik neue Entwicklungsperspektiven für beide Unternehmen am Standort.
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Optimale Voraussetzungen für Schienengüterverkehr
Anfang 2026 beginnt der Abriss der bestehenden Gebäude. Die Rahmenbedingungen für das neue Terminal fallen günstig aus: Ein Gleisanschluss an die Südbahnstrecke ist bereits vorhanden, im Norden besteht Anbindung an die S35. Zusätzlich stehen ausreichend Lagerflächen zur Verfügung, und stillgelegte Areale werden reaktiviert.
„Wir verfolgen hier die Idee einer Gesamtlösung für Alpacem und InterCal, um mehrere Standorte miteinander zu vernetzen", sagt Peter Wanek-Pusset, Eigentümer von Innofreight. "Innerhalb kurzer Zeit haben zwei Familienunternehmen zusammengefunden, um dieses Projekt zu realisieren."
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Bahnlogistik: Konkrete Vorteile für beide Partner
InterCal will mit dem Terminal seinen Aktionsradius deutlich erweitern. Das Unternehmen kann künftig verstärkt Rohstoffe per Bahn anliefern lassen.
Bereits seit Frühjahr 2025 arbeiten InterCal und Innofreight zusammen. Branntkalk wird mittels MonTainer XXLL WSF von Peggau nach Košice in der Slowakei transportiert. Das Produkt legt die ersten Meter per Lkw am Werksgelände zurück, bevor der intermodale Umschlag auf die Schiene erfolgt.
Alpacem nutzt das Terminal zur Optimierung der bereits etablierten Bahn-Rohstofflogistik. "Der effiziente Umschlag ermöglicht zusätzliche intermodale Transporte und stärkt damit die Versorgung unserer Standorte wie auch unserer Kunden", sagt Peter Ramskogler, Projektleiter bei Alpacem.
Der Standort soll auch neue Optionen bieten, Mengenströme zwischen verschiedenen Alpacem-Standorten zu koordinieren.
Semmering Basistunnel und Koralmbahn als Katalysatoren
Mit der Inbetriebnahme der Koralmbahn und in weiterer Folge des Semmering-Basistunnels 2030 sollen sich hinsichtlich Bahnlogistik große Chancen eröffnen. Der Terminal Peggau könnte sich hier gut einbringen.
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Auch der Ortskern von Peggau soll durch das Projekt gewinnen. Die Verkehrsströme werden verstärkt in den Norden verlagert, die An- und Abreise erfolgt über den Verkehrsknoten Badl-Peggau.
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