INKOBA : Interkommunale Betriebsansiedlung: INKOBA-Erfolgsmodell in Oberösterreich

Christian Kolarik, Bürgermeister von Kronstorf, Obmann INKOBA Kronstorf-Hargelsberg & Sprecher Powerregion Enns-Steyr, Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner und Martin Gruber, Landeshauptmann-Stellvertreter von Kärnten auf dem Gelände der INKOBA Kronstorf-Hargelsberg.

Christian Kolarik, Bürgermeister von Kronstorf, Obmann INKOBA Kronstorf-Hargelsberg & Sprecher Powerregion Enns-Steyr, Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner und Martin Gruber, Landeshauptmann-Stellvertreter von Kärnten auf dem Gelände der INKOBA Kronstorf-Hargelsberg – auf dem Baugelände rechts errichtet dm sein neues Logistikzentrum, die Flächen links hat sich Google für die Errichtung eines Rechenzentrums gesichert.

- © Land OÖ / Daniel Kauder

Zwei Drittel aller Gemeinden in Oberösterreich setzen mittlerweile auf gemeindeübergreifende Zusammenarbeit bei der Entwicklung von Betriebsflächen. Das INKOBA-Modell scheint so erfolgreich zu funktionieren, dass nun auch andere Bundesländer Interesse zeigen. 

Bei einer Pressekonferenz in Kronstorf präsentierten Wirtschafts- und Raumordnungs-Landesrat Markus Achleitner, Kärntens Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber und Bürgermeister Christian Kolarik die Erfolgsgeschichte der interkommunalen Betriebsansiedlung.

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Weltweit betreibt Google 37 Rechenzentren. Jetzt entsteht das erste in Österreich.

Nachhaltige Standortentwicklung durch regionale Wirtschaftskooperation

„Einzelne Kommunen können nicht alle Aufgaben allein stemmen, weshalb der Blick über Gemeindegrenzen hinaus heute unverzichtbar ist", erklärt Achleitner. 

Eine weitere interessante Entwicklung in Kronstorf


Mit Kärnten (bei Betriebsansiedlungen im österreichischen Spitzenfeld) läuft bereits eine intensive Zusammenarbeit zur Etablierung moderner interkommunaler Betriebsansiedlungsstrukturen. Auch Salzburg führt seit Herbst 2025 entsprechende Gespräche.

Lesen Sie hier, in welchem Netzwerk sich Salzburg außerdem beteiligt

Übersicht über die 24 INKOBAs und 5 Wirtschaftsparks

INKOBA Altheim‑Geinberg
INKOBA Bezirk Braunau
INKOBA Braunau‑Neukirchen
INKOBA Bezirk Ried i.I.
INKOBA Bezirk Schärding
INKOBA Donau‑Ameisberg
INKOBA Eitzing-Mehrnbach
INKOBA Grieskirchen, St. Georgen und Tollet
INKOBA Hausruck Nord
INKOBA Inneres Salzkammergut
INKOBA Kronstorf‑Hargelsberg
INKOBA Lengau
INKOBA Mühlviertel‑Mitte
INKOBA Oberes Innviertel
INKOBA Oberes Mühlviertel
INKOBA OÖ Ennstal
INKOBA Pyhrn‑Priel
INKOBA Region Freistadt
INKOBA Region Gusental
INKOBA Region Salzkammergut‑Nord
INKOBA Region Schwanenstadt
INKOBA Schärding
INKOBA SternGartl
INKOBA Zukunftsraum Eferding
 

Wirtschaftspark Innviertel
Wirtschaftspark Innviertel Reichersberg
Wirtschaftspark Perg‑Machland
Wirtschaftspark Powerregion Enns‑Steyr
Wirtschaftspark voralpenbusinesspark

Betriebsansiedlung Oberösterreich: 290 Gemeinden in 29 Kooperationen

Derzeit existieren in Oberösterreich 29 interkommunale Kooperationsgemeinschaften – konkret 24 INKOBAs und 5 Wirtschaftsparks. Zwei dieser Kooperationsgemeinschaften agieren länderübergreifend mit jeweils zwei Salzburger Gemeinden: die INKOBAs Lengau und Inneres Salzkammergut.

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Insgesamt partizipieren 290 der 438 oberösterreichischen Gemeinden in einer oder sogar mehreren Kooperationsgemeinschaften. Diese zwei Drittel aller Kommunen entwickeln gemeinsam Betriebsbaugebiete und profitieren von der Aufteilung sowohl der Kosten als auch der Erträge. Sie realisieren damit eine nachhaltige Flächennutzung und zukunftsorientierte Standortentwicklung.


Ein beispielhaftes Modell für erfolgreiche kommunale Kooperation in der Wirtschaft findet sich im oberösterreichischen Zentralraum: die Inkoba Kronstorf-Hargelsberg sowie die Powerregion Enns-Steyr mit den Mitgliedsgemeinden Kronstorf, Hargelsberg, Asten, Enns, Dietach, St. Florian, Steyr und Wolfern.
 

Die Region Enns-Steyr demonstriert, dass die interkommunale Beriebsansiedlung auch zwischen kleineren Gemeinden und Großstädten wie Steyr und Enns funktioniert. Die Inkoba Kronstorf-Hargelsberg zeigt als Erfolgsbeispiel für Zusammenarbeit im kleineren Rahmen, dass auch Betriebsstandorte großer Konzerne angesiedelt werden können. Beispiele sind hier etwa die Projekte „Neues Verteilzentrum von dm" und „Rechenzentrum von Google".

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