Westösterreich : SAVENTRA: Neues Experten-Netzwerk für Gemeinden in Westösterreich – SABAG und Partner vereint

Gründer vom Partnerzentzwerk Saventra: Johannes Wiesinger (Geschäftsführer der SABAG GmbH), Günther Gast (Rechtsanwalt und Partner CHG Rechtsanwälte), Martin Emberger (Geschäftsführer der SABAG GmbH), Laura Gleinser (Vergaberechtsexpertin bei CHG Rechtsanwälte), Harald Gohm (Geschäftsführer von Leadpartner Alperis), Johannes Marsoner (Steuerberater und Wirtschaftsprüfer bei Marsoner+Partner) sowie Simon Tumler (Senior Expert bei Alperis)

Hoben SAVENTRA gemeinsam aus der Taufe (v.l.): Johannes Wiesinger (Geschäftsführer der SABAG GmbH), Günther Gast (Rechtsanwalt und Partner CHG Rechtsanwälte), Martin Emberger (Geschäftsführer der SABAG GmbH), Laura Gleinser (Vergaberechtsexpertin bei CHG Rechtsanwälte), Harald Gohm (Geschäftsführer von Leadpartner Alperis), Johannes Marsoner (Steuerberater und Wirtschaftsprüfer bei Marsoner+Partner) sowie Simon Tumler (Senior Expert bei Alperis).

- © SAVENTRA / T. Steinlechner

SAVENTRA – so heißt das neue Netzwerk für kommunale Projektentwicklung in Westösterreich.
 

Gemeinden im Alpenraum sehen sich mit wachsenden Anforderungen konfrontiert. Ob Ortskernentwicklung, Bestandsliegenschaften, Bildungs- und Sozialeinrichtungen, touristische Infrastruktur oder Mobilität. Kommunale Vorhaben erfordern heute spezialisiertes Fachwissen, solide Finanzierungskonzepte und rechtliche Sorgfalt. 

Um Kommunen in Österreich bei diesen Aufgaben zu unterstützen, wurde das Netzwerk SAVENTRA gegründet, das gezielt auf die Bedürfnisse von Gemeinden in Westösterreich ausgerichtet ist.

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Wer ist SAVENTRA und was tut es?

Zu den GründungspartnerInnen zählen vier heimische Unternehmen: Das Beratungsunternehmen Alperis, CHG Rechtsanwälte, das Steuerberatungsunternehmen Marsoner+Partner sowie das Baumanagement-Unternehmen SABAG. Letzteres hat seine Headquarters in Salzburg, die anderen sitzen in Innsbruck.

„SAVENTRA bündelt die Expertise spezialisierter Partner aus unterschiedlichen Bereichen der Projektentwicklung und Umsetzung", erklärt Harald Gohm, Geschäftsführer von Alperis. "Dazu zählen strategische Standortentwicklung, Projektvorbereitung, öffentliches Vergaberecht, Baumanagement und Projektumsetzung, steuerliche Strukturierung und Finanzierung, Fördermanagement sowie Kommunikation und Beteiligungsprozesse."

Ein Beispiel aus Oberösterreich für strategisches Standortmanagement


Zentrales Anliegen des Netzwerks ist der Zugang zu gebündelter Fachkompetenz – ohne zusätzliche Verwaltungsstrukturen aufzubauen. SAVENTRA arbeitet projektbezogen und stellt Kommunen in Österreich einen einzigen Ansprechpartner zur Seite. Klare Entscheidungsgrundlagen und eine koordinierte Projektstruktur sollen so entstehen, während die politische Verantwortung bei den gewählten Gremien verbleibt.

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Woher kommt der Name?

Der Begriff SAVENTRA leitet sich von zwei rätoromanischen Wörtern ab: „savair“ bedeutet wissen, verstehen, erkennen. „entrar“ steht für Eintreten und das Überschreiten einer Schwelle. 

SAVENTRA steht also für den strukturierten Eintritt in ein komplexes Vorhaben.

Begleitung kommunaler Projekte von der Analyse bis zur Umsetzung

„Das Netzwerk begleitet kommunale Projekte entlang des gesamten Entwicklungsprozesses – von der ersten Analyse über die Projektstrukturierung und Vergabe bis hin zur Umsetzung", sagt Laura Gleinser, Vergaberechtsexpertin bei CHG Rechtsanwälte. 

Besonderes Augenmerk soll dabei auf rechtssicheren Verfahren, belastbaren Verträgen, tragfähigen Finanzierungsmodellen, steuerlich optimierten Strukturen und der langfristigen Betriebsfähigkeit der Projekte liegen.

Rollen der PartnerInnen im Netzwerk SAVENTRA

Jedes Partnerunternehmen übernimmt innerhalb des Netzwerks klar definierte Aufgaben

  • Alperis ist für die strategische Standortentwicklung und die inhaltliche Projektlogik zuständig. Das umfasst Standort- und Bestandsanalysen, Nutzungsszenarien sowie die wirtschaftliche Bewertung von Vorhaben. 

     

  • CHG Rechtsanwälte bringen ihre Expertise im öffentlichen Vergaberecht ein und begleiten Gemeinden bei der Entwicklung geeigneter Vergabestrategien, der rechtssicheren Durchführung von Vergabeverfahren und dem Verfassen maßgeschneiderter Verträge.

     

  • Marsoner+Partner verantworten die steuerliche Strukturierung sowie Fragen der Finanzierung und Förderlogik. Gemeinsam mit Alperis unterstützen sie Gemeinden auch bei der Identifikation und Nutzung geeigneter Förderprogramme auf Landes-, Bundes- und EU-Ebene. 

     

  • SABAG wiederum verfügt über umfassende Erfahrung in der baulichen Umsetzung kommunaler Projekte und unterstützt insbesondere bei Kosten-, Termin- und Qualitätssteuerung sowie bei Architektur- und Planungswettbewerben.

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Kommunikation und Beteiligung als Teil des Ansatzes in Westösterreich

Neben fachlichen und rechtlichen Aspekten misst SAVENTRA auch der Kommunikation erhebliche Bedeutung bei. 

„Bei sensiblen Projekten unterstützt SAVENTRA Gemeinden bei der Vorbereitung von Beteiligungs- und Kommunikationsprozessen, um Transparenz zu schaffen und Akzeptanz in der Bevölkerung zu fördern", so Gohm. 

Die PartnerInnen agieren innerhalb des Netzwerks eigenständig und tragen die Verantwortung in ihrem jeweiligen Fachbereich selbst.
SAVENTRA koordiniert die Zusammenarbeit und fungiert als zentrale Schnittstelle für Gemeinden. Mit diesem Ansatz soll ein leistungsfähiges Netzwerk entstehen, das kommunale Projekte im Alpenraum strukturiert, rechtssicher und umsetzungsorientiert begleitet.

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