Brantner Green Solutions : Brantner hat jetzt größte E-Lkw-Flotte in Abfallwirtschaft – mit Unterstützung der FFG

Die Geschäftsführer von Brantner green solutions: Manfred Vogl, Reinhard Grießler und Josef Scheidl

Die Geschäftsführer von Brantner green solutions: Manfred Vogl, Reinhard Grießler und Josef Scheidl 

- © Johannes Vogl

Brantner Green Solutions betreibt jetzt die größte E-Lkw-Flotte in Österreichs Abfallwirtschaft. 

Das Kremser Kreislaufwirtschaftsunternehmen hat seinen Fuhrpark umfassend elektrifiziert. 13 herkömmliche Diesel-Lkw wurden durch moderne Elektrofahrzeuge ersetzt.


Die neue Fahrzeuggeneration macht emissionsfreie Müllentsorgung und nachhaltige Logistik in der Praxis möglich. Brantner demonstriert damit, dass E-Mobilität im Schwerlastverkehr technisch ausgereift und alltagstauglich ist.

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Brantner möchte den Elektrofuhrpark bald um elf weitere Fahrzeuge erweitern. 

- © Johannes Vogl

13 Mercedes-Benz eActros im Einsatz

Der elektrifizierte Fuhrpark umfasst zwei Sattelzugmaschinen, sechs Müllpresswagen sowie fünf Kofferfahrzeuge. Insgesamt sind also 13 Mercedes-Benz eActros im Einsatz. Die Fahrzeuge beweisen, dass Elektrifizierung von Nutzfahrzeugen auch im anspruchsvollen Schwerlastbereich funktioniert. 

Ein zusätzlicher Vorteil: MitarbeiterInnen und AnwohnerInnen profitieren von deutlich reduzierter Lärmbelastung.

"Seit Anfang 2026 sind die neuen E-Lkw vollständig in unsere Fahrzeugflotte integriert", sagt Josef Scheidl, Geschäftsführer von Brantner Green Solutions. "Damit reduzieren wir nicht nur unseren eigenen CO2-Ausstoß, sondern ermutigen auch andere Unternehmen, einen Schritt in die richtige Richtung zu setzen."

Brantner erweitert Geschäftsführung

Eigenkapital und FFG-Förderung

Die Finanzierung für den Ausbau der Ladeinfrastruktur sowie für die Installation der Photovoltaik-Anlagen stammt größtenteils aus Eigenmitteln.


Unterstützung erhielt Brantner Green Solutions aber auch von der Republik. Die Elektrifizierung der Fahrzeugflotte wurde durch eine Förderung im Rahmen des ENIN-Programms der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) ermöglicht. 

Das Unternehmen plant, die Elektroflotte in den kommenden Jahren um weitere elf Fahrzeuge zu erweitern.