VCÖ-Mobilitätspreis : VCÖ-Mobilitätspreis 2025: Gebrüder Weiss revolutioniert Elektromobilität in der Logistik

Jürgen Bauer, Mitglied der Geschäftsleitung von Gebrüder Weiss, nimmt VCÖ-Mobiltätspreis 2025 entgegen.

Das internationale Transport- und Logistikunternehmen Gebrüder Weiss hat den diesjährigen VCÖ-Mobilitätspreis Niederösterreich gewonnen. Ausgezeichnet wurde das Projekt „GreenLine – Österreichweite Dekarbonisierung im Sammelgut-Schwerverkehr“, bei dem erstmals landesweit schwere Elektro-Lkw täglich auf fixen Strecken eingesetzt werden. Die Auszeichnung nahm Jürgen Bauer, Mitglied der Geschäftsleitung von Gebrüder Weiss, in St. Pölten entgegen.

- © Gebrüder Weisss

Das Vorarlberger Logistikunternehmen Gebrüder Weiss sichert sich den VCÖ-Mobilitätspreis Niederösterreich 2025

Die Jury zeichnete das Projekt "GreenLine – Österreichweite Dekarbonisierung im Sammelgut-Schwerverkehr" aus, das erstmals schwere E-LKW landesweit auf festen Routen zum Einsatz bringt. 

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Der VCÖ-Mobilitätspreis gilt als wichtigste Auszeichnung für klimafreundliche Verkehrslösungen in Österreich. Gebrüder Weiss erhielt den Preis nach 2019 bereits zum zweiten Mal. 

Das Projekt bringt neben ökologischen Vorteilen auch wirtschaftliche Erfolge: Durch den Einsatz rund um die Uhr und höhere Auslastung sinken die Energiekosten.

Lesen Sie hier über noch einen anderen Preis, den Gebrüder Weiss 2025 erhielt.

Mercedes eActros: Herzstück der E-LKW Flotte

Die "GreenLine"-Initiative setzt auf 12 neue Mercedes eActros der Fahrzeugklasse N3, die bis Ende 2025 alle ihren Dienst aufnehmen sollen. 

Diese batterieelektrischen Nutzfahrzeuge schaffen eine Nutzlast von 22 Tonnen. Das Vorhaben fügt sich in die übergeordnete Klimastrategie von Gebrüder Weiss ein und zielt darauf ab, CO2-Emissionen im Straßentransport merklich zu senken.

Lesen Sie hier über das Bonitätsranking von Gebrüder Weiss.

Eigene Ladeinfrastruktur als Schlüssel zum Erfolg

Gebrüder Weiss errichtet 17 eigene Ladesäulen an verschiedenen österreichischen Standorten, um schnelle Ladevorgänge und effizienten Betrieb sicherzustellen. Die Energieversorgung erfolgt durch firmeneigene Photovoltaikanlagen sowie zertifizierten Ökostrom. Diese Strategie ermöglicht eine jährliche CO₂-Reduktion von mehr als 4.400 Tonnen.

Das Aufladen dauert 30 bis 90 Minuten, wodurch sich die Fahrzeuge sowohl für Nah- als auch Fernverkehr eignen.

"Mit GreenLine beweisen wir, dass sich Transportlogistik klimafreundlich darstellen lässt, und zwar schon heute. Voraussetzung dafür sind die notwendigen Investitionen und die damit verbundenen Förderprogramme, um solche Vorhaben erfolgreich umsetzen zu können", sagt Geschäftsleiter Jürgen Bauer bei der Preisverleihung.

Weitere E-Mobilitätsprojekte in der österreichischen Logistik: Eurogast, hofmann & neffe und Herbert Temmel

Expansion der Elektromobilität am Standort Lauterach

Parallel zur "GreenLine"-Initiative baut Gebrüder Weiss seine E-Flotte kontinuierlich aus. Zwei neue Mercedes eActros 600 verstärken seit kurzem den täglichen Stückgutverkehr am Hauptsitz in Lauterach. 

Zwei weitere Fahrzeuge arbeiten bereits am Standort Wels in Oberösterreich. Diese Modelle verfügen über 600 kWh Batteriekapazität, erreichen 500 Kilometer Reichweite und liefern 600 kW Antriebsleistung.

Am Hauptstandort Lauterach betreibt Gebrüder Weiss ein komplettes Lade- und Energieversorgungssystem, da öffentliche Ladeangebote für E-LKW noch nicht ausreichen. Zwei Trafostationen mit je 1.600 kVA versorgen bis zu 16 Schnellladepunkte, wovon acht bereits in Betrieb sind.

Ein entscheidender Vorteil: Die Fahrzeuge können während des Be- und Entladens von Waren Strom nachtanken, zusätzliche Standzeiten entfallen komplett. 

"Unsere Kunden erwarten auch bei emissionsfreien Transporten Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit", sagt Stefan Oberhauser, Niederlassungsleiter Land & Logistik Vorarlberg bei Gebrüder Weiss. "Mit unserer eigenen Energieversorgung und den neuen Fahrzeuglösungen lässt sich nachhaltiger Transport auf der Straße ideal realisieren."

Österreichweiter Ausbau der Dekarbonisierung

Um landesweite Touren unabhängig von externen Ladestationen durchführen zu können, errichtet das Unternehmen derzeit weitere eigene Ladesäulen an den Standorten Wien, Hall in Tirol, Altenrhein (Schweiz) und Aldingen (Deutschland).

Bis Ende 2025 wächst die E-Flotte in Österreich um insgesamt 14 E-LKW – davon allein fünf in Lauterach. 

Auch danach treibt Gebrüder Weiss die elektrische Mobilität weiter voran: Für 2026 plant das Unternehmen zusätzliche E-LKW und E-Transporter im Bereich Home Delivery.

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