Vorarlberg GmbH : Neue Vorarlberg GmbH: Wird die Fusion zum Gamechanger?

IV-Vorarlberg Präsident Elmar Hartmann sitzt bei einem interview

IV-Vorarlberg Präsident Elmar Hartmann: „Eine starke Standortstrategie braucht Konsistenz und Wiedererkennung. Vorhandene Ansätze wie die Entwicklung Vorarlbergs zum chancenreichsten Lebensraum für Kinder sollen konsequent weiterentwickelt und in ein gemeinsames Gesamtbild integriert werden."

- © Studio Fasching

Am 19. Mai 2026 verschmolzen die Vorarlberg Tourismus GmbH mit der Wirtschafts-Standort Vorarlberg Betriebsansiedlungs GmbH (WISTO) zur neuen Vorarlberg GmbH.

Die IV Vorarlberg begrüßt die Schaffung der neuen Standortorganisation. Die neue Einheit soll die strategische Weiterentwicklung des Wirtschafts- und Lebensstandorts Vorarlberg vorantreiben.
 

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Standortdruck und Fachkräftemangel als Auslöser

Ein schwieriger werdendes wirtschaftliches Umfeld, Fachkräftemangel sowie wachsender internationaler Wettbewerb machen aus Sicht der Industriellenvereinigung Vorarlberg einen klaren, gemeinsamen Auftritt nach außen notwendig. Eine strategisch ausgerichtete, ganzheitlich konzipierte Organisation könnte zur zentralen Drehscheibe für die Positionierung Vorarlbergs werden.
 

Die Zusammenlegung bewertet die IV als richtigen Weg – nicht allein zur Steigerung von Effizienz und Synergien, sondern vor allem, um die Standortmarke Vorarlberg klarer zu schärfen und auf internationalem Parkett sichtbarer zu machen.


„Vorarlberg muss sich geschlossen und mit einer starken gemeinsamen Stimme präsentieren – als Wirtschaftsstandort, Lebensraum und Tourismusdestination", sagt IV-Vorarlberg Präsident Elmar Hartmann.

Dabei wird auf bestehende Initiativen wie die Marke Vorarlberg verwiesen. „Eine starke Standortstrategie braucht Konsistenz und Wiedererkennung. Vorhandene Ansätze wie die Entwicklung Vorarlbergs zum chancenreichsten Lebensraum für Kinder sollen konsequent weiterentwickelt und in ein gemeinsames Gesamtbild integriert werden", sagt Hartmann.

Lebensqualität und Wirtschaftsstärke als Standortargumente

Geschäftsführer Simon Kampl ergänzt: „Vorarlberg soll nicht nur Menschen anziehen, sondern sie auch langfristig zum Bleiben bewegen. Die Voraussetzungen dafür sind hervorragend – hohe Lebensqualität, wirtschaftliche Stärke, innovative Unternehmen und attraktive Arbeitsplätze. Diese Stärken müssen wir gemeinsam sichtbar machen."
 

Die IV-Vorarlberg sieht in der neuen Vorarlberg GmbH eine große Chance – vorausgesetzt, die neue Struktur wird konsequent strategisch gedacht und umgesetzt.

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