Nachhaltiger Tourismus : Vorarlberger Projekte zu Recht mit Tourismuspreis ausgezeichnet: Steinschaf, Festival und mehr
Inhalt
- Factbox: Vorarlberger Tourismuspreis 2025
- Tourismuspreis für betriebliche Leistungsträger:innen: Regionale Küche und Bio-Konzepte prämiert
- Nachhaltiger Tourismus Vorarlberg: Kulturelle Initiativen und Kooperationen ausgezeichnet
- Innovative Formate zwischen Kulinarik, Kultur und Bewegung
- Tourismusstrategie Vorarlberg 2030 als Rahmen für Zukunftsprojekte
Im Rahmen des Tourismuspreises 2025 ehrte Vorarlberg Tourismus Initiativen, die im Sinne der Tourismusstrategie 2030 als Orte und Räume des guten Lebens gestaltet sind.
- © Vorarlberg TourismusBeim Branchentreffen Treffpunkt Tourismus Juni 2025 in Schwarzenberg wurden herausragende Projekte des nachhaltigen Tourismus in Vorarlberg prämiert.
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Im Rahmen des Tourismuspreises 2025 ehrte Vorarlberg Tourismus Initiativen, die im Sinne der Tourismusstrategie 2030 als Orte und Räume des guten Lebens gestaltet sind.
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Factbox: Vorarlberger Tourismuspreis 2025
Betriebliche Leistungsträger – Hauptpreis:
Wirtshaus Hoheneck, Biohotel Walserstuba, Bergblick – der Gasthof, Aktiv- & Genusshotel Sonnenburg, Arosa Ifen Hotel Kleinwalsertal, Hotel Gemma, Hotel Birkenhöhe und Herbert Edlinger – Önsche Walser Chuche2, Kleinwalsertal
Betriebliche Leistungsträger – Anerkennungspreise:
KM5 HotelbetriebsGmbH – Stadthotel kleiner Löwe, Bregenz
Stefanie und Marc Brugger mit Roland König – Moritz Bio-Restaurant, Hohenems
Betriebliche Leistungsträger – Sonderpreis:
Vetterhof | Simon Vetter – Kulinarische Innovation aus Überschüssen, Lustenau
Organisationen & Institutionen – Hauptpreise
Frauenmuseum Hittisau & Lechmuseum – „BLITZBLANK! Vom Putzen – innen, außen, überall.“
Golm Silvretta Lünersee Tourismus – „Spezialitäten vom Montafoner Steinschaf“
Organisationen & Institutionen – Anerkennungspreise
buero balanka – Gravelbikefestival „into the wold“, Bregenzerwald
:alpenarte Bregenzerwald | Schwarzenberg
Jury
- Renate Breuß, Kunsthistorikerin, Schwerpunkte Handwerkskultur und Kulinarik
- Jutta Frick, Gesundhotel Bad Reuthe, Mitglied im Steuerungskreis des GVA Tourismusnetzwerks
- Joachim Kresser, Jury-Vorsitzender, stellvertretender Geschäftsführer und Bereichsleiter Entwicklung der Vorarlberg Tourismus GmbH, Koordinator Strategie,
- Amélie Krämer, Hotel Heimspitze
- Katrin Löning, Österreichisches Ökologie-Institut, ARGE natur vielfalt bauen, ehem. Mentorin im GVA Tourismusnetzwerk
- Harald Pechlaner, Founding Chair, School of Transformation and Sustainability, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt
- Judith Wellmann, Gamsfels Ferienwohnungen
Tourismuspreis für betriebliche Leistungsträger:innen: Regionale Küche und Bio-Konzepte prämiert
In der Kategorie „Betriebliche Leistungsträger:innen“ wurde das Projekt Önsche Walser Chuche² mit einem Hauptpreis ausgezeichnet. Acht Betriebe aus dem Kleinwalsertal erforschen darin pflanzliche Zutaten aus der Umgebung und setzen sie in der sogenannten Naturküche ein. Die Jury sprach von einem Beispiel für „Gastgeben auf Vorarlberger Art – ehrlich, experimentierfreudig und zutiefst gemeinschaftlich“.
Zwei Anerkennungen gingen an das Stadthotel kleiner Löwe in Bregenz und das Moritz Bio-Restaurant in Hohenems. Ersteres überzeugte durch moderne Gastlichkeit in einem historischen Gebäude, letzteres durch eine Küche, die konsequent auf 100 Prozent biologische Zutaten setzt.
Ein Sonderpreis wurde an den Vetterhof verliehen, der gemeinsam mit dem Hotel Hirschen in Schwarzenberg Überschüsse aus der Landwirtschaft zu innovativen Produkten verarbeitet. Die Jury lobte den Vetterhof als „Mentor, Ermöglicher und Vernetzer zwischen Landwirtschaft und Tourismus“.
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In der Kategorie „Betriebliche Leistungsträger:innen“ wurde das Projekt Önsche Walser Chuche² mit einem Hauptpreis ausgezeichnet. Acht Betriebe aus dem Kleinwalsertal erforschen darin pflanzliche Zutaten aus der Umgebung und setzen sie in der sogenannten Naturküche ein.
- © Sascha Gast - Kleinwalsertal TourismusNachhaltiger Tourismus Vorarlberg: Kulturelle Initiativen und Kooperationen ausgezeichnet
Auch in der Kategorie „Organisationen & Institutionen“ wurden zukunftsweisende Projekte gewürdigt.
Einen Hauptpreis erhielten das Frauenmuseum Hittisau und das Lechmuseum für ihre gemeinsame Ausstellung „BLITZBLANK!“, die sich mit dem Thema Putzen im Kontext von Rollenbildern, Migration und Nachhaltigkeit befasst.
Die Jury hob die gelungene Verbindung von Kultur und Tourismus hervor sowie die Wertschätzung für Berufsgruppen, die im Tourismus oft wenig Beachtung finden.
Ein weiterer Hauptpreis ging an Golm Silvretta Lünersee Tourismus für seine Genusswoche rund um das Montafoner Steinschaf, bei der regionale Gastronomie in einem SB-Restaurant thematisiert wurde.
Die Jury würdigte das Projekt als Beitrag zur Sensibilisierung der Gäste für regionale und nachhaltige Kulinarik.
Innovative Formate zwischen Kulinarik, Kultur und Bewegung
Zwei Anerkennungen gingen an Veranstaltungen, die innovative Tourismuskonzepte mit kulturellen Impulsen verbinden. Das Gravelbike-Festival into the wold aus dem Bregenzerwald überzeugte mit einem Programm, das sportliche Touren mit Kulinarik und kulturellen Inhalten kombiniert.
Die Jury sah darin ein gelungenes Beispiel dafür, „wie Kultur und Tourismus gemeinsam Zukunft gestalten können“.
Auch das Festival :alpenarte Bregenzerwald wurde ausgezeichnet. Diese Veranstaltung setzt auf junge Musiker:innen, ein neues Konzept der Musikvermittlung und eine starke kulinarische Begleitung.
Tourismusstrategie Vorarlberg 2030 als Rahmen für Zukunftsprojekte
Die Auszeichnungen im Rahmen des Tourismuspreises 2025 stehen im Zeichen der Tourismusstrategie Vorarlberg 2030. Laut Tourismuslandesrat Marco Tittler machen die prämierten Projekte die zentralen Werte der Strategie erfahrbar und zeigen Wege einer wirtschaftlich tragfähigen Zukunft des Tourismus im Land auf.
Joachim Kresser, stellvertretender Geschäftsführer von Vorarlberg Tourismus, betonte: „Die Vielzahl an Einreichungen, deren Qualität und das starke Bewusstsein, dass Fortschritt nur im Miteinander über Branchengrenzen hinweg gelingt, haben uns tief beeindruckt.“
Insgesamt beteiligten sich 40 Betriebe und Organisationen am Bewerb. Das Preisgeld wurde von den Vorarlberger Raiffeisenbanken gestiftet.
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