Innio Jenbach : Innio Jenbach baut 54-MW-Kraftwerk für Datacenter Mainz | Innio Group
Innio und KMW (Kraftwerke Mainz-Wiesbaden) errichten 54-MW-Spitzenlastkraftwerk zur allgemeinen Netzstabilisierung. Dieses soll bis Ende 2027 in Betrieb gehen.
- © KMWDer Tiroler Energietechnik-Konzern Innio Jenbach hat einen Auftrag für den Bau eines 54-Megawatt-Spitzenlastkraftwerks in Deutschland erhalten.
Der Vertrag mit der Kraftwerke Mainz-Wiesbaden AG (KMW) wurde Anfang November 2025 bekannt gegeben. Das neue Kraftwerk entsteht auf der Ingelheimer Aue in Mainz.
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Zwölf modulare Energiesysteme für Netzstabilisierung
Innio stattet das Kraftwerk Mainz mit zwölf modularen Energiesystemen aus. Diese dienen primär der allgemeinen Netzstabilisierung in der Region. Gleichzeitig sichern die Anlagen die Stromversorgung für das geplante Datacenter-Projekt "Green Rocks" ab. KMW entwickelt dieses Rechenzentrum gemeinsam mit dem norwegischen Datacenter-Betreiber Green Mountain.
Die dezentralen Energielösungen von Innio greifen ein, sobald ein Blackout durch Netzversagen eintritt. Sie fungieren als Backup-Systeme für die kritische Infrastruktur des Rechenzentrums in Deutschland.
So würde auch die KI-Entwicklung unterstützt, sagt Thomas Seeber, Managing Director Sales Datacenter der Innio Group – "und das nicht nur in den USA, sondern auch hier mitten in Europa."#
Nachhaltige Alternative zu Dieselgeneratoren
Das Spitzenlastkraftwerk soll bis Ende 2027 in Betrieb gehen.
Die Energielösungen für das Kraftwerk in Mainz bieten laut Innio Jenbach eine umweltfreundlichere Option im Vergleich zu herkömmlichen Dieselgeneratoren. Die Systeme verursachen bis zu 95 Prozent weniger Stickoxid-Emissionen. Die Leistung lässt sich flexibel an den tatsächlichen Strombedarf anpassen.
Ein weiterer Vorteil: Die Anlagen sind "Ready for H2" – also wasserstofffähig. Dies ermöglicht eine spätere Umstellung auf klimaneutralen Wasserstoff im Rahmen der Energiewende.
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