Montanuni Leoben : Montanuni Leoben & Steirische Eisenstraße: Ausstellung über Frauen in Industrie

Bei der eröffnung der austellung "100 jahre frauen im montanwesen": Alexander Baumann (Universitätsarchiv der Montanuniversität Leoben), Rektor Peter Moser, Birgit Sandler (Vizebürgermeisterin Leoben), Kerstin Dohr (Verein Steirische Eisenstraße), Vizerektorin Christina Holweg, Johanna Irrgeher (Montanuni Leoben), Eva Wegerer (Montanuni Leoben), Ulla Prodinger (Diversity Management, Montanuni Leoben), Vizerektorin Manuela Raith und Gerfried Tiffner (Verein Steirische Eisenstraße).

Alexander Baumann (Universitätsarchiv der Montanuniversität Leoben), Rektor Peter Moser, Birgit Sandler (Vizebürgermeisterin Leoben), Kerstin Dohr (Verein Steirische Eisenstraße), Vizerektorin Christina Holweg, Johanna Irrgeher (Montanuni Leoben), Eva Wegerer (Montanuni Leoben), Ulla Prodinger (Diversity Management, Montanuni Leoben), Vizerektorin Manuela Raith und Gerfried Tiffner (Verein Steirische Eisenstraße).

- © Armin Russold

Die Montanuniversität Leoben präsentiert seit Mitte Dezember 2025 eine Wanderausstellung zur Geschichte von Frauen in der Bergbau- und Industriebranche. Sie kann noch bis Februar 2026 besucht werden.

Im Foyer des Erzherzog Johann Trakts dokumentiert die Schau „100 Jahre Frauen im Montanwesen – von den Pionierinnen bis heute" die Entwicklung weiblicher Karrierewege an der Universität und entlang der Steirischen Eisenstraße. 

Die Montanuniversität Leoben realisierte das Vorhaben gemeinsam mit dem Verein Steirische Eisenstraße, finanziert durch das EU-Projekt WIN.

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„Die Ausstellung macht sichtbar, was lange übersehen wurde: Frauen haben die Montanuniversität Leoben seit einem Jahrhundert maßgeblich mitgeprägt", sagt Rektor Peter Moser.

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Gleichzeitig steht die Region vor einem massiven Umbruch. Etwa ein Drittel aller Beschäftigten erreicht in den nächsten zehn Jahren das Pensionsalter. Dieser demografische Wandel eröffnet neue Chancen für Frauen in der Industrie – von Produktionsbetrieben über Forschungseinrichtungen bis zu Management- und Führungsebenen.
 

Das Interreg-Projekt WIN bringt sieben europäische Regionen zusammen, darunter die Steirische Eisenstraße. Das Projekt setzt sich zum Ziel, Barrieren für Frauen im Bergbau und in der Industrie abzubauen und weibliche Fachkräfte sichtbarer zu machen. 

Der Verein Steirische Eisenstraße initiierte bereits einen Kreativwettbewerb an Höheren Schulen der Region zum Thema „Frauen erobern Bergbau und Industrie". Der preisgekrönte Entwurf ziert nun ein Jahr lang einen Regionalbus, der durch die Steirische Eisenstraße fährt. „Wir wollen Frauen Mut machen und ihnen Wege in die Industrie und die Wissenschaft öffnen", sagt Eisenstraßen-Obmann Mario Abl.

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Die Wanderausstellung stellt ein weiteres Modul zur Bewusstseinsbildung dar. Das Ausstellungsteam – Alexander Baumann, Johanna Irrgeher und Eva Wegerer von der Montanuniversität Leoben sowie Kerstin Dohr und Gerfried Tiffner vom Verein Steirische Eisenstraße – recherchierte mehrere Monate intensiv zur Thematik.

„Die Ausstellung erzählt die Geschichte von Frauen im Montanwesen anhand von Zahlen und Fakten – diese sprechen für sich, ganz ohne große Interpretation", sagt Irrgeher.


Die Leoben Ausstellung konzentriert sich auf beispielhafte Biografien und Karriereverläufe. Elisabeth Latal absolvierte vor genau 100 Jahren als erste Frau die Montanuniversität. Von ihr bis zu heutigen Professorinnen zeigt die Schau, wie Mut und Durchhaltevermögen Karrieren im Montanwesen ermöglichten. Die Geschichten sollen dokumentieren, wie Frauen in technischen und wissenschaftlichen Berufen Schritt für Schritt Akzeptanz errangen. 

BesucherInnen können die Ausstellung bis Februar 2026 während der Öffnungszeiten der Universität kostenfrei besichtigen.

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