Andritz News : Andritz schafft 350 neue Jobs durch Millionen-Investition

Schichten eines Statorblechpakets bei andritz

Schichten eines Statorblechpakets

- © ANDRITZ

Der steirische Technologiekonzern Andritz baut seine Produktionskapazitäten massiv aus. Bis 2028 fließen mehrere Dutzend Millionen Euro in die Erweiterung der Andritz-Standorte in Linz und Weiz

Die Expansion schafft 350 qualifizierte Arbeitsplätze. Bereits jetzt sucht das Unternehmen in beiden Bundesländern dringend Fachkräfte. Von MaschinenbautechnikerInnen über ElektrotechnikerInnen und MechatronikerInnen bis hin zu SchweißerInnen und FertigungstechnikerInnen werden zahlreiche SpezialistInnen benötigt.

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© JHVEPhoto

Wachsende Nachfrage nach Turbogeneratoren treibt Ausbau voran

Der globale Energiehunger lässt die Nachfrage nach Turbogeneratoren stark ansteigen. Diese Technologie spielt eine wichtige Rolle bei der dezentralen Stromproduktion und sichert die Netzstabilität. Seit mehr als sieben Jahrzehnten produziert Andritz diese Aggregate am Standort Weiz. 

Um den wachsenden Markt bedienen zu können, erweitert der Konzern nun auch seine Kapazitäten in Linz. Dort fertigt Andritz seit fast acht Jahrzehnten Komponenten für Wasserkraftwerke – vor allem Turbinen und Konstruktionen für den Stahlwasserbau.

Nahansicht auf Turbinenbau bei Andritz
In Linz fertigt Andritz seit fast acht Jahrzehnten Komponenten für Wasserkraftwerke – vor allem Turbinen und Konstruktionen für den Stahlwasserbau. - © dieindustrie

Turbogeneratoren als Schlüsselkomponenten der Energiewende

Turbogeneratoren bilden zentrale Komponenten moderner Stromnetze. Sie lassen sich flexibel einsetzen, gleichen Frequenzschwankungen aus und erhöhen damit die Versorgungssicherheit. 

Als Übergangstechnologie tragen sie aktuell wesentlich zur Netzstabilität bei. Zahlreiche Anlagen laufen noch mit Gas, doch die von Andritz gefertigten Turbogeneratoren sind bereits so konstruiert, dass sie sich künftig mit wasserstofffähigen Turbinen kombinieren lassen. Damit unterstützen sie aktiv den Übergang zu CO₂-reduzierten Kraftwerkslösungen. 

Besonders dynamisch entwickelt sich der Markt gegenwärtig in den USA und im Nahen Osten – Europa könnte in Kürze nachziehen.

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Andritz-Standorte Linz und Weiz: Modernisierung und Flächenerweiterung

In Linz entsteht eine um rund 3.700 Quadratmeter vergrößerte und modernisierte Produktionsstätte. Dort will Andritz künftig schwerpunktmäßig wasserstoffgekühlte Turbogeneratoren assemblieren und testen. 

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Der Standort Weiz erhält bis 2027 neue Fertigungshallen und moderne Anlagen. Dort entstehen luftgekühlte Turbogeneratoren sowie essenzielle Bauteile für die wasserstoffgekühlten Varianten – insbesondere Rotoren und Statorstäbe.

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Andritz Jobs: Offene Stellen in Engineering und Produktion

Um die steigende Nachfrage zu bewältigen, entstehen neue Arbeitsplätze in der Steiermark und Oberösterreich. In Linz konzentrieren sich die Andritz offene Stellen hauptsächlich auf die Produktion. Am Standort Weiz werden neben FertigungsspezialistInnen auch MitarbeiterInnen für Engineering und Projektabwicklung gebraucht. Bewerbungen sind hier möglich. (Dieser Link dient der Information – es besteht keine Affiliation zu den WIRTSCHAFTSNACHRICHTEN.)
 

„Wir investieren gezielt in die Zukunft der Energieversorgung und schaffen langfristige Arbeitsplätze in Österreich", sagt Markus Schneeberger, CTO bei ANDRITZ Hydropower. „Der Ausbau der Standorte stärkt auch unsere Position als Technologieanbieter und festigt unsere Rolle in einem Markt, der für die Stabilität moderner Energiesysteme von zentraler Bedeutung ist."

Um technische Talente anzuziehen und dauerhaft zu binden, kooperiert Andritz mit HTLs, Fachhochschulen, Universitäten und dem AMS.

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