UBM Development AG : UBM Anleihe 2025 bald fällig: Unternehmen gibt Einblicke in Geschäftszahlen
Der UBM-Vorstand hat Grund zur Freude: Der Umsatz konnte im ersten Halbjahr 2025 um 39% gesteigert werden.
- © Philipp HorakDie Halbjahresbilanz 2025 von UBM Development AG ist veröffentlicht. Das österreichische Immobilienunternehmen meldete für die Monate April bis Juni eine schwarze Null und konnte seine vergangenen Verluste deutlich reduzieren.
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Die Gesamtleistung der UBM Development AG belief sich im ersten Halbjahr 2025 auf 140,3 Millionen Euro, verglichen mit 249,1 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Diese Reduktion erklärt sich hauptsächlich durch die vier großvolumigen Verkäufe nicht-strategischer Immobilien im ersten Halbjahr 2024.
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UBM Bilanz: Verluste im ersten Halbjahr nahezu halbiert
Dennoch konnte der UBM Umsatz um 39 Prozent gesteigert werden. Das Ergebnis vor Ertragssteuern verbesserte sich erheblich von minus 10,9 Millionen Euro auf minus 5,8 Millionen Euro. Das Konzernergebnis lag bei minus 6,6 Millionen Euro, was einer Halbierung des Verlusts gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht (erstes Halbjahr 2024: minus 12,5 Millionen Euro).
Das daraus abgeleitete Ergebnis je Aktie verbesserte sich von minus 2,06 Euro im ersten Halbjahr 2024 auf minus 1,32 Euro in der aktuellen Berichtsperiode.
Besonders erfolgreich entwickelte sich der Wohnungsverkauf der AG. Mit mehr als 200 verkauften Einheiten übertraf das Unternehmen die Vorjahreszahlen um das Doppelte. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2023 verzeichnete UBM sogar eine Vervierfachung der Verkaufszahlen.
UBM Aktie profitiert von Flucht in Sachwerte
UBM-CEO Thomas G. Winkler sieht positive Signale für die UBM Aktie und den gesamten Immobilienmarkt.
„Wir sehen gerade eine Flucht in Sachwerte. Gold und Aktien sind nicht weit von ihren Höchstständen. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis Immobilien nachziehen", sagt der Unternehmenslenker.
Solide Finanzposition durch strategisches Cash-Management
UBM Development blickt auf eine stabile Liquiditätsausstattung. Ende Juni 2025 verfügte das Unternehmen über liquide Mittel in Höhe von 167,3 Millionen Euro. Diese solide Basis resultiert laut eigenen Angaben aus der konsequenten Umsetzung eines strikten Cash-Managements.
Ein wichtiger Baustein der Finanzstrategie war die erfolgreiche Emission des ersten Green Hybrid Bonds im Mai 2025. Diese UBM Anleihe trägt zur Optimierung des Rückzahlungsprofils bei und stärkt gleichzeitig die Eigenkapitalposition des Konzerns.
Bei einer Bilanzsumme von 1.166,6 Millionen Euro erreicht die UBM Development AG eine Eigenkapitalquote von 30,1 Prozent. Die im November 2025 fällige UBM Anleihe 2019–2025 soll problemlos aus den verfügbaren Mitteln bedient werden können.
Nachhaltige Immobilien-Pipeline mit 2.800 Wohnungen
Die Projekte von UBM umfasst für die kommenden vier Jahre ein Volumen von rund 1,9 Milliarden Euro. Mehr als 90 Prozent dieser Investitionen fließen in Projekte in Österreich und Deutschland, wobei knapp 60 Prozent auf die Assetklasse Wohnen entfallen.
Rund 2.800 Wohneinheiten befinden sich derzeit in verschiedenen Entwicklungsphasen – von der Planung über die Umsetzung bis hin zum Vertrieb.
Standardisierung, Modularisierung und der verstärkte Einsatz von Holz als Baustoff bilden die Grundpfeiler der zukünftigen Unternehmensstrategie.
Ausblick: Rückkehr zur Profitabilität erwartet
Basierend auf den aktuellen Geschäftsentwicklungen prognostiziert die UBM Development AG eine Rückkehr in die Gewinnzone für das zweite Halbjahr 2025. Das Unternehmen sieht sich als Profiteur der gegenwärtigen Marktvolatilität, die bereits eine Flucht in Sachwerte ausgelöst hat.
Immobilien weisen laut UBM aufgrund der negativen Berichterstattung noch erhebliches Aufholpotenzial auf. Diese Entwicklung wird durch eine starke Nachfrage bei gleichzeitig schrumpfendem Angebot verstärkt.
In Deutschland gingen die Baustarts von Wohnungen im zweiten Quartal 2025 um 85 Prozent gegenüber dem Höchststand im vierten Quartal 2022 zurück.
Parallel dazu stiegen die Preise im Jahresvergleich um 3,8 Prozent, in Österreich um 4 Prozent und in Tschechien sogar um 17 Prozent.
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