Santander Österreich : Santander Bank knackt 3-Milliarden-Marke: Rekordjahr bei Kfz-Finanzierung in Österreich

in einer filiale einer santander bank in st. pölten sitzen kundInnen bei gesprächen

Der neue Santander-Standort in der Wiener Lugner City hat ungewöhnlich lange Öffnungszeiten.

- © Santander

Die Santander Bank Österreich hat im Geschäftsjahr 2025 ein Neukreditvolumen von 3,21 Milliarden Euro erreicht. Damit überschritt das Institut erstmals in seiner Geschichte die Drei-Milliarden-Marke – ein Wachstum von 16 Prozent gegenüber dem Vorjahr. 

Den stärksten Zuwachs verzeichnete dabei das Kfz-Finanzierungsgeschäft. „2025 war operativ eines der stärksten Jahre. Vor allem im Mobilitätsbereich konnten wir deutlich zulegen", sagt CEO Olaf Peter Poenisch.
 

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Santander beschäftigt in Österreich über 550 MitarbeiterInnen und betreut knapp 400.000 KundInnen.

Santander Kfz-Finanzierung auf Rekordhoch

Im Bereich Kfz-Finanzierung finanzierte die Santander Bank 2025 insgesamt 107.000 Autos und Motorräder – nach 89.400 im Vorjahr ein neuer Höchstwert. 

Das Neugeschäftsvolumen im Mobilitätssegment stieg auf 2,52 Milliarden Euro, was einem Plus von 19 Prozent entspricht. Damit bleibt dieser Bereich mit Abstand das größte Geschäftssegment der Bank.
 

„Im vergangenen Jahr wurden wieder mehr Autos gekauft – das zeigt sich auch deutlich an unseren Finanzierungszahlen. Wenn in Österreich ein Auto oder Motorrad finanziert wird, ist im Hintergrund häufig Santander involviert", so Poenisch.
 

Als (laut eigenen Angaben) größter markenunabhängiger Kfz-Finanzierer Österreichs kooperiert Santander mit rund 1.900 Auto- und Motorradhändlern. Daneben bestehen Partnerschaften mit namhaften Herstellern wie Ford, Kia, Volvo, Polestar, KTM, Yamaha und Harley-Davidson. Im Jahr 2025 kam mit dem chinesischen Elektroautoanbieter NIO ein weiterer Kooperationspartner hinzu.
 

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  • Olaf Peter Poenisch, CEO von Santander Österreich
    „Die Teilzahlungsoption ist für viele Konsumentinnen und Konsumenten mittlerweile selbstverständlich."

    Olaf Peter Poenisch, CEO von Santander Österreich

Santander Teilzahlung und Barkredite: Wachstum im Konsumentengeschäft

Auch im klassischen Konsumentenkreditbereich legte die Santander Bank zu. Das Neuvolumen bei Barkrediten erreichte 487 Millionen Euro (+7 %), jenes bei der Teilzahlung 204 Millionen Euro (+6 %). 

In diesem Segment arbeitet die Bank mit einer Reihe großer Handelsunternehmen zusammen, darunter MediaMarkt, XXXLutz, Hartlauer, Möbel Ludwig, Intersport, Hornbach und Obi.
 

„Die Teilzahlungsoption ist für viele Konsumentinnen und Konsumenten mittlerweile selbstverständlich. Über unsere Handelspartner haben wir mehr als hunderttausend Elektrogeräte, Möbel und Sportartikel finanziert. Dabei handelt es sich überwiegend um kleinere Beträge: Die durchschnittliche Finanzierung lag branchenübergreifend bei rund 1.900 Euro", so Poenisch.
 

Der gesamte Kreditbestand der Bank kletterte auf 3,75 Milliarden Euro (+4 %). Die Spareinlagen hielten sich mit 3,19 Milliarden Euro (+1 %) nahezu konstant. 

„Aufgrund des gesunkenen Zinsniveaus im Festgeldbereich haben Anlegerinnen und Anleger im vergangenen Jahr wieder verstärkt auf täglich fällige Einlagen gesetzt: Rund drei Viertel des Sparvolumens entfielen 2025 auf Tagesgeldkonten – im Jahr davor waren es 60 Prozent. Flexibilität und schnelle Verfügbarkeit stehen damit wieder klar im Vordergrund", so Poenisch. 

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Jahresgewinn 2025: Solides Ergebnis trotz gestiegener Risikovorsorge

Der Jahresgewinn nach Steuern ging leicht auf 38,6 Mio. Euro zurück (2024: 41,4 Mio. Euro). Die Betriebserträge wuchsen um drei Prozent auf 471,9 Mio. Euro, die Betriebsaufwendungen stiegen um ein Prozent auf 345,8 Mio. Euro. 

Ausschlaggebend für den Gewinnrückgang war die erhöhte Risikovorsorge, die im Jahresvergleich um 25 Prozent auf 73,4 Mio. Euro anzog. Als Grund nennt die Bank Sondereffekte, darunter vorgezogene Abschreibungen zur weiteren Verbesserung der Portfolioqualität. 

Die Kreditausfallsrate (NPL-Quote) veränderte sich im Vergleich zum Vorjahr kaum und liegt weiterhin im niedrigen einstelligen Prozentbereich.
Die Cost-Income-Ratio der Bank betrug im abgelaufenen Jahr 49,5 Prozent, die harte Eigenkapitalquote (CET1) lag bei 23 Prozent. Beide Kennzahlen sind deutlich besser als der heimische Branchendurchschnitt.

Neue Santander-Filiale in der Wiener Lugner City

Ihre Kundenpräsenz hat die Santander Bank mit einem neuen Standort in der Wiener Lugner City ausgebaut. Der Standort punktet mit österreichweit ungewöhnlich langen Öffnungszeiten: Kreditgespräche sind unter der Woche von 9 bis 21 Uhr und am Samstag bis 17 Uhr möglich. 

„Wir investieren laufend in unser Service und die Erreichbarkeit. Banking muss sich an den Alltag der Menschen anpassen – nicht umgekehrt", so Poenisch.

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