Ostern 2026 Österreich : Wohin reisen die ÖsterreicherInnen zu Ostern, wie viel geben sie aus?
Wien ist nicht die am häufigsten angesteuerte Destination zu Ostern, doch unter den Top-Zielen.
- © adobe stock/visualpowerZu Ostern 2026 bleibt die Mehrheit der ÖsterreicherInnen zuhause. 56 Prozent planen keine Reise. 25 Prozent haben einen Osterurlaub gebucht oder in Planung, und 19 Prozent haben noch keine Entscheidung getroffen.
Das zeigt der aktuelle ÖHV-Urlaubsradar, für den die Österreichische Hotelvereinigung (ÖHV) gemeinsam mit Reppublika rund 1.000 ÖsterreicherInnen befragt hat.
Lesen Sie hier nach, wie sich das mit dem Winterurlaub verhielt
„Die Lust auf Urlaub ist da", sagt ÖHV-Präsident Walter Veit. „Die Reisebereitschaft bleibt stabil." Im Vergleich zu den Vorjahren zeigt sich ein leichter Rückgang: 2025 planten 26 Prozent einen Osterurlaub, 2024 waren es noch 28 Prozent.
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Osterurlaub in Österreich: Inland klar vor Auslandszielen
Wer zu Ostern verreist, bleibt überwiegend im Land. 63 Prozent der Reisenden verbringen die Osterferien in Österreich – damit festigt das Land seine Position als meistgewähltes Reiseziel der Saison.
Unter den heimischen Destinationen führt die Steiermark mit 20 Prozent der Nennungen das Ranking an, gefolgt von Oberösterreich mit 17 Prozent sowie Wien und Salzburg mit je 14 Prozent.
„Die Steiermark ist der Oster-Klassiker", erklärt Veit. Oberösterreich punkte mit Natur, Seen und gelebtem Brauchtum rund um Ostern, Wien überzeuge mit Ostermärkten, Kultur und urbanem Flair. Salzburg kombiniere Natur, Tradition und Kultur.
Erholung gewinnt an Bedeutung – Aktivurlaub hält sich stabil
Ein deutlicher Trend zeichnet sich bei der Art des Osterurlaubs ab: Erholung und Wellness gewinnen stark an Bedeutung. Dafür entscheiden sich heuer 44 Prozent der Reisenden – gegenüber 36 Prozent im Vorjahr ein spürbarer Anstieg. „Die Menschen wollen raus aus dem Alltag und wirklich runterkommen", so Veit.
Aktiv- und Erlebnisurlaube – etwa Skifahren, Wandern oder Radfahren – bleiben mit rund 20 Prozent konstant. 19 Prozent nutzen die Feiertage hauptsächlich für Besuche bei Familie und FreundInnen.
Osterferien mit kalkuliertem Budget: Zwei Drittel unter 1.000 Euro
Auch beim Reisebudget zeigt sich ein klares Bild. Zwei Drittel der Reisenden planen für den Osterurlaub in Österreich weniger als 1.000 Euro ein, rund 30 Prozent davon sogar unter 500 Euro. 16 Prozent kalkulieren mit einem Budget zwischen 1.000 und 1.499 Euro, nur eine kleine Gruppe gibt mehr aus.
„Die Auszeit ist wichtig, aber sie wird genau kalkuliert", betont Veit. „Österreich punktet mit Qualität, Verlässlichkeit und Preis-Leistungs-Verhältnis. Es wird bewusst geplant und kurzfristig entschieden." (LB/APA)
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