Digitale Transformation : Digitalisierung „Made in Austria“ - Microsoft macht Österreich zur Cloud-Region
Microsoft Österreich CEO Hermann Erlach mit Digitalisierungs-Staatssekretär Alexander Pröll.
- © Viennamotion KG / MicrosoftDie neue Cloud-Region ist Teil einer umfassenden Investition in die digitale Infrastruktur Österreichs. Unternehmen, Start-ups und öffentliche Einrichtungen erhalten künftig die Möglichkeit, Microsoft-Dienste wie Azure, Microsoft 365 und die Power Platform lokal zu nutzen – mit geringer Latenz, hoher Ausfallsicherheit und DSGVO-konformer Datenhaltung innerhalb der Landesgrenzen.
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Staatssekretär Alexander Pröll betont die Bedeutung dieser Entwicklung:
„Die Investition in das Rechenzentrum stärkt den Wirtschaftsstandort und schafft die Grundlage für Innovation. Gleichzeitig ist es ein starkes Bekenntnis zum Digitalstandort Österreich. Unser Ziel ist es, digital souverän zu handeln – mit Technologie, die wir verstehen, mitgestalten und verantwortungsvoll einsetzen.“
Wirtschaftlicher Hebel für Unternehmen und Verwaltung
Die ökonomische Relevanz der Cloud-Infrastruktur ist erheblich: Laut einer aktuellen Studie des Instituts Economica steigert jede zusätzliche Digitalisierungsstufe den Umsatz um durchschnittlich 8,3 Prozent. Darüber hinaus eröffnen sich durch Cloud-Technologien neue Potenziale für Wertschöpfung, Beschäftigung und Innovationskraft. Besonders der flächendeckende Einsatz von KI könnte laut Economica die heimische Bruttowertschöpfung um bis zu 18 Prozent erhöhen – vorausgesetzt, die digitale Infrastruktur ist entsprechend leistungsfähig und zuverlässig.
Hermann Erlach, General Manager von Microsoft Österreich, sieht das neue Rechenzentrum als logischen nächsten Schritt:
„Die Kombination aus KI und lokal verankerter Cloud-Infrastruktur schafft die Grundlage dafür, dass Unternehmen das volle Potenzial digitaler Innovationen nutzen können. Unser Ziel ist es, gemeinsam mit Kunden und Partnern Österreichs digitale Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu stärken.“
Ein zentraler Baustein der Initiative ist die Ausbildung digitaler Kompetenzen. Im Rahmen des Programms „Mach heute Morgen möglich“ will Microsoft gemeinsam mit über 250 Partnerorganisationen bis Ende 2025 rund 300.000 Menschen in Österreich schulen – von Grundkenntnissen bis hin zu Zertifizierungen für moderne Technologien. Bereits über 200.000 Personen haben seit dem Start 2022 an Schulungsmaßnahmen teilgenommen.
Auch in puncto Nachhaltigkeit setzt Microsoft ein klares Zeichen: Der gesamte Energieverbrauch der österreichischen Rechenzentren wird bis Ende 2025 zu 100 Prozent durch erneuerbare Energiequellen gedeckt. Dafür arbeitet Microsoft mit dem Energieversorger VERBUND zusammen und nutzt Wasserkraftwerke wie Mayrhofen/Tuxbach und Freudenau.
Florian Slezak, Cloud Region Lead bei Microsoft Österreich, unterstreicht die Relevanz der neuen Infrastruktur:
„Mit unserer Cloud-Region schaffen wir nicht nur ein leistungsfähiges digitales Rückgrat für Österreichs Wirtschaft, sondern übernehmen auch Verantwortung für eine nachhaltige und sichere technologische Entwicklung.“
Die ersten Kunden haben sich bereits positioniert: Unternehmen wie die Raiffeisenlandesbank Oberösterreich, die Umdasch Group sowie Kapsch TrafficCom planen, die neue Cloud-Region umgehend zu nutzen. Sie profitieren von einer lokalen Infrastruktur, die europäische und nationale Datenschutz- und Compliance-Anforderungen – wie etwa die NIS2-Richtlinie – effizient erfüllt.
Die Cloud-Region in Österreich ist Teil von Microsofts europäischer Digitalstrategie. Mit fünf neuen digitalen Zusicherungen, die das Unternehmen im Mai angekündigt hat, verpflichtet sich Microsoft dazu, Europas digitale Resilienz auszubauen – unabhängig von geopolitischen oder wirtschaftlichen Herausforderungen.