Immobilienpreise Steiermark : Immobilienmarkt 2025: Wie viel leistbarer ist die Steiermark?

Generaldirektor Martin Schaller und Marktvorstand Rainer Stelzer. Mit 40 regionalen Raiffeisenbanken und der Raiffeisen-Landesbank Steiermark ist die Bankengruppe eng mit der Region verbunden.
- © RLB Steiermark/Foto FischerDer steirische Immobilienmarkt zeigt sich auch 2025 als vergleichsweise leistbar. Der aktuelle Immobilienreport von Raiffeisen Research bestätigt diese Entwicklung.
Die Studie, die gemeinsam mit der Raiffeisen-Landesbank Steiermark und Raiffeisen-Immobilien Steiermark präsentiert wurde, weist darauf hin, dass die Steiermark im Vergleich zu anderen Bundesländern weiterhin zu den günstigeren Regionen zählt.
Während das Finanzierungsvolumen im Jahr 2024 noch unter dem Normalniveau lag, könnte sich 2025 ein positiver Trend abzeichnen. Durch gesunkene Zinsen und gestiegene Löhne verbessern sich die Rahmenbedingungen für KäuferInnen.
"Wir sehen die Talsohle bei den Finanzierungsvolumina durchschritten und stehen unseren Kundinnen und Kunden mit maßgeschneiderten Wohnpaketen zur Seite", erklärt Rainer Stelzer von der RLB Steiermark.
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Immobilienpreise: Moderater Anstieg erwartet
Nach einer Phase leicht sinkender Immobilienpreise zeichnet sich eine Stabilisierung ab. Seit dem Höhepunkt der Preise sind Immobilien in Österreich im Schnitt um etwa 5 % günstiger geworden. In der Steiermark lag der Preisrückgang für Einfamilienhäuser bei rund 5,1 % in den letzten zweieinhalb Jahren. Der Rückgang war damit moderater als in vielen anderen Regionen.
"Der Wohnimmobilienmarkt hat recht kontrolliert die Reiseflughöhe verringert, ein Sturzflug blieb aus", analysiert Matthias Reith, Senior-Ökonom für den österreichischen Wohnimmobilienmarkt.
Für 2025 wird erwartet, dass sich die Preise stabilisieren und ab 2026 möglicherweise wieder ansteigen. Allerdings sei nicht mit zweistelligen Preissteigerungen wie in den Jahren 2020/2021 zu rechnen.
Leistbarkeit von Wohnraum: Regionale Unterschiede
Trotz der Herausforderungen der letzten Jahre bleibt die Steiermark ein vergleichsweise günstiger Immobilienstandort. Der durchschnittliche Quadratmeterpreis für Einfamilienhäuser lag im vierten Quartal 2024 bei 3.218 Euro.
Besonders teuer bleibt der Grazer Raum, wo ein Quadratmeter für ein Einfamilienhaus rund 5.005 Euro kostet. In Bezirken wie Liezen oder Hartberg-Fürstenfeld sind die Preise deutlich niedriger. Die Preisunterschiede zwischen Stadt und Land sind in den letzten Jahren eher kleiner geworden.
Langfristig könnte sich die Nachfrage stärker auf das Umland von Graz verlagern. "Das Bevölkerungswachstum findet stärker vor den Stadttoren statt als in Graz selbst", so Reith.
Während einige Regionen der Steiermark stagnierende oder sinkende Einwohnerzahlen verzeichnen, dürfte das Grazer Umland weiter wachsen. Diese Entwicklung könnte sich auch auf die Immobilienpreise auswirken.
Käufer finden Chancen, Markt bleibt stabil
Laut Andreas Glettler, Geschäftsführer von Raiffeisen Immobilien Steiermark, könnte sich 2025 als interessantes Jahr für den steirischen Immobilienmarkt erweisen.
"Der Markt stabilisiert sich, die Kreditvergaberichtlinien lockern sich, und sinkende Zinsen schaffen neue Möglichkeiten", so Glettler.
Für Käufer bedeutet dies mehr Auswahl und bessere Finanzierungsbedingungen. Verkäufer profitieren von einem weniger angespannten Marktumfeld.
Neben Förderberatungen bietet Raiffeisen Steiermark mit dem „Jungfamilienbonus“ einen finanziellen Anreiz: Die Bank erstattet bis zu 5.000 Euro der Grunderwerbsteuer bei neu abgeschlossenen Wohnraumfinanzierungen. Beratungstermine sind innerhalb von 24 Stunden verfügbar.
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Wir sehen die Talsohle bei den Finanzierungsvolumina durchschritten.
Marktvorstand Rainer Stelzer
Tipps für KäuferInnen
- Durch das größere Angebot ist die Chance, eine passende Immobilie zu finden, gestiegen.
- Flexibilität bei Standort und Größe kann sich lohnen.
- Finanzierungsmöglichkeiten frühzeitig abklären.
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Tipps für VerkäuferInnen:
- Ist die Immobilie "verkaufsfit", steigert das die Verkaufschancen.
- Den richtigen Verkaufspreis am besten mit einer realistischen Liegenschaftsbewertung ermitteln lassen.
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