Biogena Raiffeisen : Raiffeisen NÖ-Wien: Einstieg bei Nahrungsergänzungsmittelhersteller Biogena?

Außenansicht auf das Gebäude der Raiffeisen Holding Wien-Niederösterreich in Wien mit Verkehr

Die Raiffeisen-Holding NÖ-Wien prüft derzeit eine Beteiligung an Biogena.

- © Martin Hörmandinger

Die Raiffeisen-Holding Niederösterreich-Wien erwägt einen Einstieg beim Salzburger Unternehmen Biogena.

Wie Medien berichten, befindet sich die Bank in fortgeschrittenen Gesprächen mit dem auf Nahrungsergänzungsmittel spezialisierten Familienunternehmen.

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Bereits bei einer Pressekonferenz im Mai war eine Kooperation angekündigt worden. Laut Medien steht nun ein Investment im zweistelligen Millionenbereich zur Diskussion, das aktuell von Raiffeisen geprüft werde. 

Der Einstieg wäre ein Schritt in Richtung eines Börsengangs, den Biogena für 2028 oder 2029 ins Auge fasst.

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- © BIOGENA

Geplantes Investment als Teil der Pre-IPO-Strategie

"Wir sind mit einigen Pre-IPO-Investoren im Gespräch, die künftig auch eine Rolle als stabiler Kernaktionär spielen sollen", sagte Biogena-Eigentümer Albert Schmidbauer. Die Gespräche mit Raiffeisen seien bereits weit fortgeschritten.

Die Raiffeisen-Holding NÖ-Wien bestätigte gegenüber der Zeitung, dass eine Beteiligung derzeit geprüft werde. Das Thema Gesundheit sei für die Bank ein strategisches Zukunftsfeld. Bereits bestehende Beteiligungen in der Lebensmittelbranche wie Agrana oder Leipnik-Lundenburger unterstreichen das Interesse an verwandten Bereichen. 

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Im Raum sollen unterschiedliche Beteiligungsmodelle stehen, unter anderem eine strategische Partnerschaft.

Kapitalbedarf zur Umsetzung der Wachstumspläne

Biogena strebt ein starkes Umsatzwachstum an und benötigt Kapital für die Umsetzung. Laut Unternehmensplanung soll sich der Jahresumsatz zwischen 2024 und 2026 auf 160 Mio. Euro verdoppeln

Auch für die Jahre danach sei ein jährliches Wachstum von 40 bis 50 Prozent vorgesehen.

Zur Unterstützung dieses Wachstums will das Unternehmen neue Standorte in Düsseldorf und London eröffnen. Aktuell ist Biogena bereits in Los Angeles, Dubai, Tirana und Zagreb vertreten. Zudem hat das Unternehmen kürzlich das Geschäftsfeld Tiergesundheit erschlossen.

Börsengang soll Bestandsabsicherung bringen

Gegenüber Medien bezeichnete Schmidbauer den geplanten Gang an die Börse als "die beste Möglichkeit einer langfristigen Bestandsabsicherung für unser österreichisches Familienunternehmen, in das ich mehr als 20 Jahre an Aufbauarbeit investiert habe". 

Eine Mehrheitsabgabe sei dabei nicht geplant; Schmidbauer will auch nach einem möglichen Börsengang Mehrheitseigentümer bleiben.

Laut aktuellen Informationen liegt der Unternehmenswert von Biogena derzeit bei 330 bis 340 Mio. Euro. Die Biogena Group Invest AG, die knapp vier Prozent der Anteile hält, ist bereits seit dem Jahr 2020 an der Wiener Börse gelistet. (LB/APA)

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