Bauen im Bestand : JUFA Hotels setzt auf Bauen im Bestand – und spart dabei 12 Tonnen Beton pro Projekt

Gruppenfoto zum Banken-Gipfel zum „Bauen im Bestand“ im Stift Spital am Pyhrn 2026

Österreichische Bankenvertreter, JUFA Hotels Investoren Michael und Philipp Blaschitz der EOSS Gruppe mit JUFA Hotels CEO Gerhard Wendl im JUFA Hotel Spital am Pyhrn

- © JUFA Hotels

BankenvertreterInnen aus Oberösterreich, der Steiermark, dem Burgenland und Wien kamen am 21. April 2026 im JUFA Hotel Spital am Pyhrn zu einem Fach-Event zusammen. 

Thematisch stand die Revitalisierung und Finanzierung historischer Gebäude in der Tourismuswirtschaft im Mittelpunkt. Der Bereich gewinnt angesichts steigender Baukosten und verschärfter Öko-Auflagen zunehmend an Dringlichkeit.

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"Wir verhindern Leerstand und reduzieren beim Bau massiv den CO2-Verbrauch und die Kosten", sagt Gerhard Wendl, Gründer der JUFA Hotels. "Zudem gibt es eine klar definierte Zielgruppe, die das besondere Erlebnis einer Nächtigung in einem alten Stift ganz bewusst wählt. Wir bauen hier die Zukunft auf eine starke Vergangenheit."

Bauen im Bestand: Das Stift als konkretes Anschauungsobjekt

Eine Führung durch das historische Ensemble aus Hotel und Stiftskirche machte greifbar, wie wirtschaftlich tragfähige Nachnutzung von Altbauten in der Praxis funktioniert. "Ein Musterbeispiel für historische Nachnutzung", sagt Wendl.

Den inhaltlichen Kern des Events bildete der Vortrag „Flächenrecycling in der Tourismus- und Freizeitwirtschaft" von Thorsten Krachler, Leiter Bau & FM bei JUFA Hotels und Architekt. Sein Leitsatz: Erneuern statt neu bauen. 

Dahinter stecken konkrete Öko-Zahlen: Der Erhalt bestehender Grundmauern spart pro Projekt im Schnitt rund 12 Tonnen Beton und senkt die verifizierten CO2-Emissionen um 10 Tonnen. Kombiniert mit zeitgemäßen Energiekonzepten werden historische Bauten damit zukunftsfähig.

JUFA Hotels: Flächenrecycling als langjährige Unternehmensstrategie

Für JUFA Hotels ist das Konzept des Flächenrecyclings kein neuer Ansatz. Seit dem ersten Umbau eines ehemaligen Jesuitenklosters in Judenburg (1994) verfolgt die Gruppe diese Strategie als fixen Bestandteil ihrer Unternehmensstrategie. 

Historische Anlagen bieten aus Sicht des Unternehmens erhebliches Potenzial, Ortskerne lebendig zu halten. Zu den bekanntesten Projekten der Gruppe zählen das JUFA Hotel Stift Gurk (Kärnten), das JUFA Hotel Wien City (historischer Rosenhof, ehem. Senffabrik), die Festung Kronach (Franken) sowie das JUFA Hotel Bregenz am Bodensee (ehem. Textilfabrik).

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