Vöslauer Mineralwasser : Vöslauer investiert 19 Millionen Euro in neue Produktion für natürliche Getränke

Herbert Schlossnikl, Geschäftsführer der Vöslauer Mineralwasser GmbH, und Niederösterreichs Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner bei der vöslauer aseptik anlage

Herbert Schlossnikl, Geschäftsführer der Vöslauer Mineralwasser GmbH, und Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner

- © Vöslauer/Stefan Gergely

Vöslauer setzt einen weiteren Schritt im Rahmen seiner Innovationsstrategie und errichtet am Standort Bad Vöslau eine neue Aseptik-Anlage

Für die Produktionslinie wurden rund 15 Millionen Euro investiert, zusätzlich flossen vier Millionen Euro in die notwendige Infrastruktur. Nach Unternehmensangaben handelt es sich dabei um die größte Einzelinvestition in der Unternehmensgeschichte. Die Anlage ist seit Mai 2026 in Betrieb und ermöglicht die keimfreie Abfüllung von Getränken ohne Konservierungsstoffe. 

Damit schafft Vöslauer Mineralwasser die technische Grundlage für neue Produktkategorien. Künftig sollen insbesondere stille Getränke ohne Zucker und ohne künstliche Zusätze unter hohen Qualitäts- und Sicherheitsstandards hergestellt werden können. Man stärke damit die "langfristige Wettbewerbsfähigkeit“, sagt Herbert Schlossnikl, Geschäftsführer der Vöslauer Mineralwasser GmbH.

„Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten braucht es Unternehmen, die den Mut haben, in Innovation zu investieren. Die neue Aseptik-Anlage von Vöslauer ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie Zukunftstechnologien, Nachhaltigkeit und regionale Wertschöpfung zusammenwirken", Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner. "Diese Investition stärkt den Standort Bad Vöslau, schafft Perspektiven für die Zukunft und unterstreicht die Innovationskraft unseres Bundeslandes." 

„Vöslauer zeigt einmal mehr, dass Tradition und Innovationskraft kein Widerspruch sind, sondern die Grundlage für langfristigen Erfolg bilden“, so Wolfgang Ecker, Präsident der Wirtschaftskammer Niederösterreich.

Neue Aseptik-Anlage erweitert die Vöslauer Produktion

Die neue Anlage soll die Vöslauer Produktion deutlich erweitern und zusätzliche Möglichkeiten bei der Entwicklung neuer Getränke schaffen. Bei der aseptischen Abfüllung werden Produkt und Verpackung zunächst getrennt sterilisiert und anschließend unter kontrollierten hygienischen Bedingungen zusammengeführt. 

Diese Technologie spielt vor allem bei Getränken ohne Kohlensäure eine wichtige Rolle. Während Kohlensäure eine natürliche konservierende Wirkung besitzt, benötigen stille Getränke andere Verfahren, um Produktsicherheit und Qualität langfristig sicherzustellen.

Mit der Investition baut Vöslauer Mineralwasser seine Aktivitäten im Bereich Getränkeinnovation weiter aus. Bereits in den vergangenen Jahren setzte das Unternehmen mehrere technologische Akzente – darunter die erste PET-Einwegflasche aus 100 % rePET, die erste und einzige PET-Mehrwegflasche Österreichs sowie den Ausbau des Near-Water-Segments. Die neue Produktionsanlage stellt nun den nächsten Entwicklungsschritt dar.