Haus der Digitalisierung : Haus der Digitalisierung in Tulln: Wie es jetzt der Gastronomie helfen soll
Ausstellung "Ist digital die Lösung?"
- © Daniel HinterramskoglerDas Haus der Digitalisierung in Tulln blickt auf ein starkes erstes Halbjahr 2026 zurück. Die interaktive Ausstellung, das Science Center Niederösterreich und zahlreiche Veranstaltungen sowie Workshops im Haus und in den Regionen kamen gemeinsam auf mehr als 14.000 Besuche und Teilnahmen.
Parallel dazu brachte das Haus der Digitalisierung mit neuen Angeboten für Unternehmen, Initiativen rund um Künstliche Intelligenz und regionalen Veranstaltungen laufend frische Impulse für die digitale Entwicklung Niederösterreichs.
„Das Haus der Digitalisierung zeigt, wie wir Digitalisierung in Niederösterreich verstehen: praxisnah, verantwortungsvoll und mit konkretem Nutzen für die Menschen und unsere Betriebe", sagt Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.
Die starke Nachfrage im ersten Halbjahr bestätige den eingeschlagenen Weg. "Gleichzeitig setzt das Haus laufend neue Akzente – von der Vermittlung digitaler Kompetenzen bis zur Mitwirkung an der Erarbeitung der ersten Niederösterreichischen KI-Strategie. Damit stärken wir den Wirtschaftsstandort und schaffen Orientierung in einer Phase rasanter technologischer Entwicklung."
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Ausstellung und Science Center Niederösterreich verzeichnen große Nachfrage
Rund 6.300 Menschen besuchten seit Jahresbeginn die aktuelle multimediale Schau „Ist digital die Lösung? – Innovationen für unsere Zukunft“. An den interaktiven Stationen – von der Welt des Binärcodes bis zum eigenen 3D-Hologramm – erleben BesucherInnen Chancen, Herausforderungen und konkrete Anwendungen der digitalen Transformation auf leicht verständliche Weise.
KI ist Wachstumschance für KMU: woran es bisher scheitert
Auch das Science Center Niederösterreich, die Wissenschaftsabteilung des Landes, verbucht großen Zuspruch. In den ersten sechs Monaten fanden 203 Workshops in den Laboren Digitale Technologien – dem DigiLab – und Biotechnologie statt. Mehr als 3.000 WorkshopteilnehmerInnen probierten sich dabei etwa an 3D-Druck, Lasercuttern und Virtual Reality aus oder gewannen Einblick in biotechnologische Verfahren.
DGTL Summer und Ausblick: Förderungen der Digitalisierung in Niederösterreich
Aktuell ist das Haus der Digitalisierung Schauplatz des „DGTL Summer“. Das Medienkunst-Festival vereint Ausstellung, Live-Performance, Workshops und Diskurs und verwandelt dabei den 311 Quadratmeter großen LED-Schirm in ein künstlerisches Werkzeug. Die Sonderausstellung läuft noch bis Donnerstag, 30. Juli 2026, bei freiem Eintritt.
Ebenfalls noch bis 31. Juli läuft die Publikumsabstimmung zum digi4Wirtschaft Projekt des Jahres 2026. Zwölf niederösterreichische Digitalisierungsprojekte stehen zur Wahl. Abgestimmt werden kann hier. (Dieser Link dient der Information – es besteht keine Affiliation zu den WIRTSCHAFTSNACHRICHTEN.)
Nach dem Sommer wird die Initiative „SIE & KI“ gemeinsam mit Frau in der Wirtschaft Niederösterreich und Digital Austria weiter ausgebaut. Vorgesehen sind zwei aufeinander aufbauende Formate: ein niederschwelliges Einsteiger- und Awareness-Angebot zu Funktionsweise, Chancen, Risiken, Datenschutz und verantwortungsvollem Umgang mit generativer KI sowie ein vertiefendes Praxisformat, in dem die Teilnehmerinnen an eigenen Aufgaben und konkreten Einsatzmöglichkeiten arbeiten.
Wie Unternehmen und Politik digitale Wettbewerbsfähigkeit sichern müssen
Im Herbst startet außerdem eine kostenlose Workshop-Reihe eigens für Gastronomiebetriebe. Damit erweitert das Haus der Digitalisierung sein Angebot für unterschiedliche Branchen und setzt auch im zweiten Halbjahr gezielte Impulse zur Förderung der digitalen Wettbewerbsfähigkeit niederösterreichischer Unternehmen.
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