Alpla Vorarlberg : Spritzguss Österreich: Alpla übernimmt Verschlussproduktion in Serbien
Verpackungsspezialist Alpla erweitert ab sofort in Serbien die Produktion und das Sortiment hochwertiger Verschlüsse aus Kunststoff.
- © ALPLADer Vorarlberger Verpackungsspezialist Alpla baut seine Position in der Herstellung von Kunststoffverpackungen weiter aus.
Das Unternehmen aus Hard übernimmt die Produktionsanlage des serbischen Verschlussherstellers Energoplast und stärkt damit seine Spritzguss-Aktivitäten in Südosteuropa.
„Wir spielen unsere Stärken als Systemanbieter konsequent aus", formuliert es Michael Feltes, Managing Director der Spritzguss-Division ALPLAinject.
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Die Transaktion wurde am 1. November 2025 finalisiert. Die Vertragsparteien haben Stillschweigen über die finanziellen Details vereinbart.
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„Das hochwertige Portfolio von Energoplast ist die perfekte Ergänzung für unser Geschäft auf dem serbischen Markt und wird durch unsere technologische Expertise künftig noch besser."Miroslav Micković, General Manager bei Alpla in Serbien.
Spritzguss Österreich: Alpla setzt auf regionale Wertschöpfung
Mit der Akquisition erweitert Alpla Vorarlberg seine Produktionskapazitäten im Bereich Verschlusstechnik. Die Übernahme umfasst Personal, Produktionslinien und das bestehende Geschäft von Energoplast in Belgrad.
Dadurch will das Unternehmen eine kontinuierliche Versorgung seiner KundInnen in der Balkanregion absichern.
„Das Portfolio von Energoplast ergänzt unser Angebot auf dem serbischen Markt ideal. Durch unsere Expertise in der Kunststofftechnik können wir die Qualität weiter steigern. Unsere KundInnen profitieren von direktem Mehrwert und langfristigen strategischen Vorteilen", so Miroslav Micković, General Manager von Alpla Serbien.
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Verschlussproduktion für die Getränkeindustrie ausgebaut
Die Produktionsstätte von Energoplast erstreckt sich über rund 2.000 Quadratmeter im Norden Belgrads. Dort werden mit Formpress- und Spritzgussmaschinen PE-Verschlüsse für die Getränkeindustrie produziert. Die Belieferung erfolgt nach Serbien und in die Nachbarstaaten.
Alpla betreibt nun insgesamt vier Werke in Serbien – zwei davon als Inhouse-Lösungen direkt bei den Abfüllanlagen der KundInnen. Hinzu kommen zwei Standorte in Kroatien (einer davon Inhouse) sowie ein Werk in Slowenien.
Damit zählt das Vorarlberger Unternehmen zu den größten Produzenten in der Kunststoffverpackungsindustrie Südosteuropas.
Herstellung von Kunststoffverpackungen: Breites Produktsortiment
Neben Verschlüssen fertigt Alpla Flaschen und Behälter für verschiedene Branchen. Das Sortiment umfasst Verpackungslösungen für Lebensmittel, Getränke, Kosmetik- und Haushaltspflegeprodukte sowie Öle und Schmierstoffe. Ein Schwerpunkt liegt auf PET-Preforms für die Getränkeverpackungen.
„Durch diesen Schritt stärken wir unsere Präsenz in Südosteuropa und fördern die regionale Wertschöpfung", sagt Rainer Widmar, Alpla Managing Director Central and Eastern Europe. "Wir reagieren gezielt auf die steigende Nachfrage. Lokale und internationale KundInnen profitieren von hochwertigen Verschlusslösungen und kurzen Transportwegen."
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