Kaufkraft Österreich : Standortanalyse per Daten: Neun Städte nutzen den cima.city.monitor

Übergabe des neuen Analysetools von CIMA Österreich und Mastercard an den Dachverband Stadtmarketing Austria 2025. v.l.n.r.: Oliver Gabriel, Direktor Advisors Business Development bei Mastercard; Michael Gsaller, Präsident Dachverband Stadtmarketing Austria; Daniela Limberger, Vizepräsidentin Dachverband Stadtmarketing Austria; Roland Murauer, CEO CIMA Österreich; Dirk Mühlenweg Direktor & Leiter des Geschäftsbereichs Öffentlicher Sektor Deutschland, Österreich und Schweiz bei Mastercard
- © NanopicsDer Wettbewerb zwischen Online- und stationärem Handel nimmt zu. Städte stehen vor der Herausforderung, ihre Attraktivität zu erhalten und strategische Entscheidungen auf einer soliden Datenbasis zu treffen.
Der "cima.city.monitor" bietet nun erstmals detaillierte Einblicke in Kaufkraftströme, um Stadtmarketingstrategien gezielt zu optimieren.
Dank einer Kooperation mit CIMA Österreich profitieren neun Mitgliedsstädte des Dachverbandes Stadtmarketing Austria von exklusiven Standortanalysen. Bischofshofen, Braunau, Feldkirch, Hall in Tirol, Klagenfurt, Kufstein, Tulln, Villach und Weiz erhalten diese Auswertungen kostenfrei.
Die Grundlage bilden anonymisierte Transaktionsdaten aus den Jahren 2019 bis 2023, die sowohl das Konsumverhalten der lokalen Bevölkerung als auch das von Tourist:innen erfassen.
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Laut Michael Gsaller, Präsident Stadtmarketing Austria, hat sich Stadtmarketing in den letzten Jahrzehnten stark professionalisiert: „Es ist mittlerweile ein unverzichtbares Instrument für eine koordinierte, langfristige (Innen-)Stadtentwicklung. Daher sind wir froh, auf fundierte Daten und Fakten zurückgreifen zu können.“
Detaillierte Einblicke in das Konsumverhalten
Die Analysen ermöglichen eine umfassende Bewertung der wirtschaftlichen Entwicklung einzelner Branchen – darunter Handel, Gastronomie, Kultur, Freizeit, Dienstleistungen und Mobilität.
Besonders für touristisch geprägte Städte sind die Auswertungen von Interesse: Sie zeigen, aus welchen Ländern die Gäste stammen und wie sich ihre Ausgaben verteilen.
Oliver Gabriel, Direktor Advisors Business Development bei Mastercard, sieht großes Potenzial: „Wir freuen uns, mit diesen Daten zielgenau zur Weiterentwicklung der österreichischen Städte beizutragen.“
Mit der Kooperation sollen datenbasierte Entscheidungen gefördert und neue Impulse für das Stadtmarketing gesetzt werden. Ob sich ähnliche Modelle künftig auf weitere Städte ausweiten lassen, bleibt abzuwarten. Um die richtige Standortentscheidung zu treffen, kann auch eine Standortdatenbank helfen – so etwas gibt es bereits für das Land Oberösterreich.
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