Knapp AG : Knapp AG wächst weiter: 2,1 Milliarden Euro Umsatz und AeroBot-Boom
Knapp-Vorstandsteam (v.l.n.r.): COO Franz Mathi, CFO Christian Grabner und CEO Gerald Hofer
Die Knapp AG mit Sitz in Hart bei Graz hat ihr Wachstum im Geschäftsjahr 2025/26 fortgesetzt. Der Umsatz des Technologieunternehmens kletterte auf 2,135 Milliarden Euro, ein Plus von 7,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Auftragseingang erreichte 2,51 Milliarden Euro.
Europa und Nordamerika bleiben die wichtigsten Absatzmärkte. Technologische Kompetenz – vor allem in Robotik und Künstlicher Intelligenz – sowie langjährige Kundenpartnerschaften sind laut Unternehmen zentrale Erfolgsfaktoren für den Wachstumskurs.
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Diversifikation als Basis für das Wachstum der KNAPP AG
Die starke Stellung in den Kernbranchen Healthcare, Retail, Fashion, Food, Wholesale und Industry scheint sich für Knapp auszuzahlen. Schwächelt ein Markt, gleichen andere Branchen das aus. Diese breite Aufstellung schafft zugleich Spielraum für laufende Investitionen ins Technologie- und Softwareportfolio.
Im Geschäftsjahr 2025/26 flossen 106 Millionen Euro – rund 5 Prozent des Umsatzes – in Forschung, Entwicklung und Digitalisierung. Damit reagiert die Knapp AG auf wachsende Anforderungen an Effizienz, Flexibilität und Skalierbarkeit in der Logistikbranche.
Kennzahlen Geschäftsjahr 2025/26
- Umsatz: 2,135 Milliarden Euro (+7,6 % ggü. Vorjahr)
- Auftragseingang: 2,51 Milliarden Euro
- MitarbeiterInnen: 9.000 weltweit, davon 4.600 in Österreich
- Investitionen in Forschung und Entwicklung: 106 Millionen Euro (5 % des Umsatzes)
Knapp AeroBot: Vom Launch zum Kundenprojekt
Ein aktuelles Beispiel dafür liefert die Weiterentwicklung des Knapp AeroBot. Das dreidimensionale, bot-basierte Lagersystem befindet sich seit seinem Launch 2025 nun in der Umsetzungsphase erster Kundenprojekte, etwa bei Nord Electronic Drivesystems und Siemens.
AeroBot kombiniert Lagerung und Kommissionierung in einer Lösung und eignet sich besonders für kleinere bis mittlere Anwendungen. Seine Stärken liegen in der hohen Anpassungsfähigkeit und Erweiterbarkeit.
Parallel dazu entwickelt Knapp seit jeher auch Lösungen für sehr hohe Durchsatzleistungen. Ein aktuelles Projekt bestätigt das: Das bislang größte Shuttle-Lagersystem des Unternehmens entsteht derzeit in Südkorea.
„Gerade in der Vielfalt unserer Anwendungen liegt unsere Stärke. Sie ermöglicht es uns, flexibel auf unterschiedliche Anforderungen zu reagieren und unseren Wachstumskurs stabil fortzusetzen“, sagt Knapp-CEO Gerald Hofer.
Künstliche Intelligenz: Das Knapp Brain als zentrale Plattform
Knapp treibt zudem die Integration Künstlicher Intelligenz konsequent voran. Entsprechende Anwendungen bündelt das Unternehmen unter seiner neuesten Plattform, dem Knapp Brain. Das Ziel dahinter: datenbasierte Entscheidungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette ermöglichen – von der Planung über die Maschinensteuerung bis zur letzten Meile.
„Künstliche Intelligenz ist für uns kein isoliertes Feature, sondern Teil eines Gesamtsystems. Ihr Mehrwert entsteht dort, wo Prozesse ganzheitlich gedacht werden und auf einer fundierten Datenbasis aufbauen. Richtig eingesetzt hilft KI dabei, Systeme stabiler, effizienter und gleichzeitig anpassungsfähiger zu machen“, sagt COO Franz Mathi.
Eine zentrale Rolle spielt dabei die Software: Sie verbindet einzelne Systeme und Prozessschritte, liefert Daten im richtigen Kontext und schafft so die Basis dafür, dass KI-Anwendungen im laufenden Betrieb ihre volle Wirkung entfalten können.
Knapp AG als Arbeitgeber
Weltweit beschäftigt die Knapp AG rund 9.000 MitarbeiterInnen, davon 4.600 in Österreich.
Die Lehrlingsausbildung gilt seit Jahren als tragende Säule für die langfristige Entwicklung des Unternehmens. Zuletzt qualifizierte man sich auch für die WorldSkills 2026 in Shanghai.
Mit diesen Lehrstellen trotzt die Steiermark dem Österreich-Trend
„Unsere Lehrlinge zählen zur Weltspitze, und ihre Teilnahme an Wettbewerben wie den AustrianSkills oder den WorldSkills zeigt eindrucksvoll ihr außergewöhnliches Können. Durch die internationale Vernetzung gewinnen sie wertvolle Einblicke in neue Technologien, Arbeitsweisen und Kulturen. Dabei lernen wir alle voneinander, stärken unsere Innovationskraft und entwickeln uns als Unternehmen gemeinsam weiter“, so CFO Christian Grabner.
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