Untha : Neues Prototyping für Zerkleinerungstechnologie in Kuchl

Christian Lanner und Stefan Scheiflinger-Ehrenwerth mit einer großen XR-Rotor-Skulptur vor dem Untha Technology Innovation Center in Kuchl bei Salzburg.

Christian Lanner und Stefan Scheiflinger-Ehrenwerth mit dem ca. 6 Meter hohen „Wahrzeichen“ des Untha Technology Innovation Center – einem XR-Rotor, der zu einer Skulptur umgewandelt wurde

- © UNTHA Zerkleinerungstechnik GmbH

In Kuchl bei Salzburg hat das Unternehmen Untha shredding technology nahe seinen Headquarters das neue Untha Technology Innovation Center (TIC) eröffnet.

Das TIC soll sich für intensive Entwicklungsarbeit und Innovationsprozesse eignen. Neben der Forschungsabteilung und der Produktdigitalisierung befindet sich im TIC nämlich auch die Prototypen-Entwicklung samt Montage. 

Der Standort dient außerdem als Plattform für den interdisziplinären Austausch – sowohl intern als auch mit externen Partner:innen und Kund:innen. Lesen Sie hier mehr zur Bedeutung von Kuchl.

Zu den räumlichen Gegebenheiten zählen unter anderem eine eigene Halle für den Musterbau, moderne CAD-Arbeitsplätze, ein Labor und Besprechungsräume. Auch die Weiterentwicklung digitaler Tools wie MyUntha und das auf KI basierende Predictive-Maintenance-System Untha Genius ist Teil des Standortprofils.

Nie mehr die wichtigsten lokalen Nachrichten aus dem Westen Österreichs aus Wirtschaft und Politik verpassen. Abonnieren Sie unseren wöchentlichen Newsletter: Hier geht’s zur Newsletter-Anmeldung!

Christian Lanner und Stefan Scheiflinger-Ehrenwerth im Open Innovation Space des Untha TIC.

- © UNTHA Zerkleinerungstechnik GmbH

Prototyping und Open Innovation für künftige Anforderungen

Im Zentrum steht die Entwicklung von Zerkleinerungstechnologien, die zukünftige Anforderungen aus unterschiedlichen Märkten adressieren sollen. 

„Wir beobachten sehr genau, welche Materialien Einzug in Märkte und Branchen halten und welche auf das Ende ihres Lebenszyklus zugehen. Daraus lässt sich ableiten, für welche Anwendungsfelder in den kommenden Jahren passende Zerkleinerungslösungen gebraucht werden. Unser Ziel ist es, dann schon die passende Maschine parat zu haben“, sagt Christian Lanner, Head of Research & Prototyping bei Untha und Leiter des TIC.

Die Maschinen werden für vielfältige Einsatzbereiche und Materialien konzipiert. Das Portfolio reicht von kompakten Modellen der RS-Serie bis hin zu großen Industriemaschinen wie XR und ZR. Bei neuen Entwicklungen gilt es, Mechanik, Elektronik und digitale Funktionen zu vereinen. 

Um die Maschinen auf zukünftige Markt- bzw. Kundenanforderungen vorzubereiten, soll im TIC der Open Innovation Ansatz verfolgt werden, erklärt Stefan Scheiflinger-Ehrenwerth, Chief Innovation Officer bei Untha.

"Wir wollen unsere Produkte nicht allein im stillen Kämmerlein entwickeln und erst nach Markteinführung erfahren, ob wir damit die Anforderungen unserer Kundinnen und Kunden erfüllen. Viel mehr wollen wir schon im Entwicklungsprozess transparent vorgehen und diverse Blickwinkel und Meinungen einbeziehen − von unterschiedlichen Abteilungen, externen Partnern ebenso wie von unseren Kundinnen und Kunden."

🔎 Noch mehr Wirtschaftseinblicke?

Folgen Sie uns auf LinkedIn und bleiben Sie über aktuelle Themen, spannende Interviews und Trends aus der Wirtschaft immer auf dem Laufenden! 🚀💼