voestalpine News : NÖM reagiert mit neuem Hochregallager von voestalpine auf gestiegene Bestellungen

Josef Simon, Vorstand der NÖM AG; Gerald Klein & Roland Stichauner, Geschäftsführer der voestalpine Krems Finaltechnik GmbH und Christoph Posawetz, Projektleiter Logistik der Frischlogistik & Handel GmbH stehen vor im Bau befindlichen Hochregallager

Josef Simon, Vorstand der NÖM AG; Gerald Klein & Roland Stichauner, Geschäftsführer der voestalpine Krems Finaltechnik GmbH und Christoph Posawetz, Projektleiter Logistik der Frischlogistik & Handel GmbH

- © voestalpine Krems Finaltechnik GmbH

NÖM AG und voestalpine News: NÖM baut am bestehenden Standort in Niederösterreich ein neues, vollautomatisiertes Hochregallager

Realisiert wird das Vorhaben gemeinsam mit der voestalpine Krems Finaltechnik, einem Unternehmen der Metal Forming Division des voestalpine-Konzerns. Das Logistikprojekt gilt als Investition in die regionale Industrie und soll gleichzeitig Arbeitsplätze in der Region langfristig sichern.
 

Stahlbau, Planung und Umsetzung des automatischen Hochregallagers in Baden liegen bei der voestalpine Krems Finaltechnik. Das Unternehmen führt das Projekt intern als internationale Best-Practice-Case-Study. Die neue Anlage wird künftig das logistische Rückgrat der NÖM AG bilden und flächenintensive, teilautomatisierte Prozesse ersetzen.

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Das neue NÖM Hochregallager im Aufbau

- © voestalpine Krems Finaltechnik GmbH

Faktenbox

Kapazität:

  • 26.000 Stellplätze
  • Doppeltiefe, höhenversetzte Lagerung

Besonderheiten:

  • Kühlgeräteplattform auf 25 m Höhe
  • Bühne für Elektrohängebahn
  • Vollautomatisiertes Regallagersystem

Nachhaltigkeit & Effizienz:

  • Einsparung von über 10.000 LKW-Fahrten pro Jahr
  • Bis zu 1.400 Tonnen CO₂-Einsparung jährlich durch KI-basierte Energieoptimierung
  • Nutzung bestehender Flächen – keine zusätzliche Bodenversiegelung
  • Wärmerückgewinnung, Betonkernaktivierung, Eisspeicher, Photovoltaikanlage

Strategische Investition mit langfristiger Wirkung

"Dieses Projekt ist weit mehr als eine bauliche Investition, es ist ein strategisches Fundament für die kommenden Jahrzehnte", sagt Josef Simon, Vorstand für Produktion und Technik bei NÖM. "Wir schaffen damit ein vollautomatisiertes, hocheffizientes logistisches Rückgrat, das unsere Lieferfähigkeit stärkt, unsere Produktionsprozesse absichert und uns als verlässlichen Partner für Landwirtschaft, Handel und KonsumentInnen weiter festigt."


Auslöser für das Projekt sind stark steigende Bestellvolumina sowie wachsende Anforderungen an Schnelligkeit, Präzision und Liefersicherheit im Lebensmittelmarkt.

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CO₂-Einsparungen und KI-gestützte Energieoptimierung

Ein zentrales Element des Hochregallagers ist der Fokus auf Nachhaltigkeit. Durch die direkte Anbindung des Lagers ans Werk spart die NÖM AG künftig über 10.000 LKW-Fahrten pro Jahr ein. Eine KI-basierte Energieoptimierung ermöglicht zusätzlich Einsparungen von bis zu 1.400 Tonnen CO₂ jährlich.
 

Genutzt werden ausschließlich bereits versiegelte Flächen am bestehenden Standort. Auf zusätzlichen Bodenverbrauch wird bewusst verzichtet.

Regionale Partnerschaft als Erfolgsfaktor

„Dieses Projekt ist in vielerlei Hinsicht außergewöhnlich", sagt Christoph Posawetz, Projektleiter Logistik der Frischlogistik & Handel GmbH, einer Tochtergesellschaft der NÖM. "Gemeinsam mit der voestalpine setzen wir technologisch neue Maßstäbe. Die Präzision des mehrstöckigen Regallagersystems ist entscheidend für den reibungslosen Betrieb eines vollautomatischen Lagers dieser Dimension und genau hier zeigt sich die Stärke dieser regionalen Partnerschaft."
 

Das Projekt umfasst mehrere Gewerke: Stahlbau, Fördertechnik, Kühl- und Energieplanung, Software, Automatisierung, KI-gestützte Energieoptimierung sowie nachhaltige Gebäudetechnik. Trotz witterungsbedingter Herausforderungen – darunter starker Wind und vereiste Regalkonstruktionen – verlief die Montage planmäßig.

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