Hirter Bier : Eine der ältesten Brauereien Österreichs übernimmt CulturBrauer-Vorsitz

Gruppenfoto der 8 CulturBrauer in österreich

Die 8 CulturBrauer

- © patrese

Wechsel an der Spitze der Vereinigung CulturBrauer: Niki Riegler, Eigentümer und Geschäftsführer der Privatbrauerei Hirt, hat den Vorsitz für das Jahr 2026 übernommen. 

Die Kärntner Traditionsbrauerei steht damit an der Spitze einer der bedeutendsten Vereinigungen unabhängiger Brauereien Österreichs. Mit einer Geschichte von über 755 Jahren gehört sie zu den ältesten aktiven Brauereien in Österreich.

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Der planmäßige Führungswechsel fand kürzlich beim Treffen in Freistadt, Oberösterreich, statt. Riegler löste dabei Paul Steininger, Geschäftsführer von Freistädter Bier, übernommen.

Die CulturBrauer repräsentieren acht der wichtigsten Familien- und Traditionsbrauereien Österreichs (eine davon die Brauerei Zwettl), die sich dem Schutz und der Weiterentwicklung der heimischen Bierkultur gemeinsam verschrieben haben.

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Niki Riegler, Eigentümer und Geschäftsführer der Privatbrauerei Hirt,  mit einem Bierglas in der Hand
Niki Riegler, Eigentümer und Geschäftsführer der Privatbrauerei Hirt: "Wir nehmen uns Zeit – für unsere Kunden und Partner, für den Austausch auf Augenhöhe und vor allem für den Brauprozess an sich.“ - © Privatbrauerei Hirt

Gründungsgeschichte: Brauerei Hirt als Mitinitiatorin der CulturBrauer

Die Brauerei Hirt gehört zu den GründerInnen der CulturBrauer. 2008 schloss sie sich mit sieben weiteren unabhängigen Privatbrauereien zusammen, um eine gemeinsame Plattform zu etablieren. 

Ziel dieser Initiative war von Anfang an, Austausch, Kooperation und ein abgestimmtes Auftreten nach außen zu ermöglichen. Seitdem koordinieren die Mitgliedsbetriebe ihre Stärken, erarbeiten gemeinsame Projekte und sprechen geschlossen für die Interessen österreichischer Privatbrauereien.

„Die CulturBrauer sind eine starke Gemeinschaft von Individualisten, die eines eint: die Leidenschaft für authentisches Bier und das Bewusstsein für unsere soziale und regionale Verantwortung“, sagt Riegler. „Gerade in einer Zeit des Wandels ist es wichtig, die Vielfalt und Eigenständigkeit der österreichischen Privatbrauereien sichtbarer denn je zu machen“.

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Riegler sieht seinen neuen Vorsitz als Chance, das Profil unabhängiger Brauereien österreichweit zu schärfen – insbesondere in einem Marktumfeld, das zunehmend von Konzentration und Konzernlogik geprägt sei.

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