Holztrocknungsanlagen Österreich : Mühlböck Holztrocknungsanlagen eröffnet 22-Millionen-Euro-Werk in Eberschwang

Unternehmensgründer Kurt Mühlböck und Richard Mühlböck, Geschäftsführer der Mühlböck Holztrocknungsanlagen GmbH stehen in neuem Firmensitz neben Firmenschild.

Unternehmensgründer Kurt Mühlböck und Richard Mühlböck, Geschäftsführer der Mühlböck Holztrocknungsanlagen GmbH

- © Mühlböck

Nach etwa anderthalb Jahren Bauphase hat die Mühlböck Holztrocknungsanlagen GmbH ihr neues Produktionswerk in Eberschwang/Antiesen diesen Sommer erfolgreich fertiggestellt. 

Das Unternehmen verlegte bereits den Großteil seiner Mitarbeiter in die neuen Betriebsräume. Direkt beim bestehenden Stammwerk entstanden auf einer Fläche von rund 6.500 Quadratmetern neue Fertigungshallen, Logistikbereiche, Lagerflächen sowie weitläufige Büro- und Schulungsräume.

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Langfristig soll das Werk im oberösterreichischen Antiesen schrittweise zum Holztrocknungscampus ausgebaut werden – einem Zentrum, in dem Produktion, Forschung, Ausbildung und Technologietransfer zusammenwirken und damit die Rolle des Unternehmens festigen.

Die neu gebauten Produktionshallen, Logistikflächen und Büroräumlichkeiten umfassen rund 6.500 m².

- © Mühlböck

Rund 100 Mitarbeiter:innen arbeiten bereits am neuen Standort.

- © Mühlböck

Strategische Expansion der Holztrocknungsanlagen-Produktion

Der Neubau markiert einen bedeutenden Entwicklungsschritt für das regional expandierende Unternehmen. 

"Unser Ziel ist es, den neuen Standort als Kompetenzzentrum für Holztrocknung zu gestalten. Hier bündeln wir Produktion, Forschung & Entwicklung sowie Ausbildung, um Innovationen voranzutreiben und unsere Vorreiterrolle in der Branche weiter auszubauen", sagt Geschäftsführer Richard Mühlböck

Die Gesamtinvestition für den neuen Mühlböck-Standort beläuft sich auf rund 22 Millionen Euro.

Modernste Technologie für Holztrocknungsanlagen

Den Kern der neuen Produktionsstätte bildet eine hochmoderne Blechfertigungslinie. Diese ermöglicht es, künftig alle Blechkomponenten für Mühlböck-Trockner aus Aluminium, Edelstahl und Stahl vollautomatisiert herzustellen

Robotik-Systeme und Industrie 4.0-Vernetzung schaffen Effizienzgewinne, verkürzen Transportwege und eröffnen innovative Konstruktionsmöglichkeiten in der Holztrocknungstechnik.

Forschung und Entwicklung im Fokus der Holztrocknung

Beim Aufbau des neuen Standorts spielt Forschung und Entwicklung eine zentrale Rolle. Eine sowohl technisch als auch personell erstklassig ausgerüstete F&E-Abteilung soll die Innovationskraft von Mühlböck Holztrocknungsanlagen weiter verstärken. 

"Wir wachsen weiter und möchten Menschen gewinnen, die mit uns an der Zukunft des Werkstoffs Holz arbeiten wollen", so der Geschäftsführer.

Nachhaltigkeit prägt das neue Holztrocknungsanlagen-Werk

Das Gebäudekonzept von Mühlböck setzt durchgängig auf Nachhaltigkeit. Holz-Leimbinder tragen die Produktionshalle, eine Pelletsheizung sorgt für die Wärmeversorgung, und Abwärme aus den Anlagen wird effizient weitergenutzt. Für Elektroautos stehen 20 Ladestationen zur Verfügung.

Bereits etwa 100 Beschäftigte sind am neuen Standort tätig. Deutlich erweiterte Büroflächen sollen den Arbeitsalltag erleichtern, sowie Raum für Ausbildung und Technologietransfer schaffen.

Regionale Wertschöpfung

Das Gelände umfasst insgesamt rund 6,5 Hektar und bietet genügend Potenzial für weitere Erweiterungen in den nächsten Jahren. 

"Wir wollen mit diesem Wachstumsschritt nicht nur die Wettbewerbsfähigkeit unseres Unternehmens sichern, sondern auch die Region weiterentwickeln und zusätzliche hochwertige Arbeitsplätze schaffen", so Mühlböck. 

Für Bau und Ausstattung des neuen Standorts erhielten vorrangig regionale Unternehmen den Zuschlag, beispielsweise Wiehag Timber Construction und Wiesner-Hager Möbel aus Altheim, Josko Fenster & Türen aus Kopfing im Innkreis oder Trumpf Maschinen Austria aus Pasching. 

Das Projekt wurde außerdem durch EU-Mittel im Rahmen des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

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